Tanorexie

Bei der Bräunungssucht sind die Betroffenen ständig um den perfekten Teint bemüht

Gebräunte Haut gilt schon sehr lange als schick, aber auch die Gefahr der UV-Strahlen ist bekannt. Dennoch gibt es zunehmend einen Trend zum übermäßigen Gebrauch des Solariums, der fatale Folgen für die Haut haben kann. Diese Erscheinung ist unter der Bezeichnung Tanorexie als Sucht zum Bräunen bekannt.

Junge blonde Frau liegt auf dem Bauch auf der Sonnenbank
solarium © Dragan Trifunovic - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Tanorexie

Als Tanorexie, die Bräunungssucht, bezeichnet man das übertriebene, krankhafte und ununterbrochene Verlangen, seine Haut um jeden Preis zu bräunen. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass die Haut im großen Maße geschädigt wird. Es handelt sich weniger um das normale Sonnenbaden, sondern eher um die Nutzung von Solarien.

Die Sicht für ein gesundes Maß an Bräune fehlt

Gegen Kunstbräune selbst ist ja nichts einzuwenden, sie schützt gegen Depressionen und die Muskeln werden angenehm entspannt. Außerdem gilt Sonnenbräune als Schönheitsmerkmal.

Aber die Betroffenen merken selbst nicht mehr, dass sie unnatürlich gebräunt sind. Diese Bräune wirkt oftmals abstoßend auf andere. Die betreffende Person möchte die wirklich perfekte Bräune aufweisen und übersteigt dabei das gesunde Maß. Ihre Gedanken kreisen ununterbrochen um den Gedanken, ja nicht zu blass oder zu unattraktiv zu sein.

Mögliche Folgen

In der Folge dieser übermäßigen Bräunung kann es zu

kommen, es treten

auf, es kommt zur

  • vorzeitigen Hautalterung

und möglich ist auch

Diese Symptome ignorieren die Betroffenen. Die Symptome einer Tanorexie kann man mit einem Suchtverhalten, wie bei Magersüchtigen, vergleichen. Allerdings wird diese Sucht nicht als Krankheit anerkannt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Tanorexie

Allgemeine Artikel zum Thema Tanorexie

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen