7. Dezember 2009
In Sonnenstudios kann man seine Haut bräunen, ohne vom Wetter abhängig zu sein. Dabei sind jedoch gewisse Vorsichtsmaßnahmen angebracht.
Genau wie bei einem Sonnenbad unter freiem Himmel, sind auch bei einem Besuch in einem Sonnenstudio bestimmte Vorsichtsmaßnahmen angebracht, wenn man eine Sonnenbank mit künstlichem UV-Licht benutzt. Dafür hat das BfS (Bundesamt für Strahlenschutz) einige Empfehlungen ausgesprochen. So sollte man ein Sonnenstudio höchstens fünfzigmal im Jahr aufsuchen, eine Schutzbrille während der Behandlung im Solarium tragen sowie auf Sonnencreme und Kosmetika vor der Anwendung verzichten. Menschen mit hohem Hautkrebsrisiko sollten völlig auf die Nutzung eines Sonnenstudios verzichten. Zu diesen Risikogruppen zählen Menschen mit empfindlichen Hauttypen, vielen Leberflecken oder Sommersprossen sowie Personen, in dessen Familie bereits Hautkrebs auftrat. Ebenso wird Kindern und Jugendlichen von dem Besuch eines Sonnenstudios abgeraten.
Möchte man ein Sonnenstudio dennoch nutzen, sollte man sich vom Personal fachkundig beraten lassen und den jeweiligen Hauttyp bei der Anwendung berücksichtigen. Bei der Benutzung einer Sonnenbank legt man sich entkleidet auf die Liegefläche der UV-Röhre. Anschließend wird der Deckel verschlossen. Danach führt man die Bestrahlung für die Dauer von 8 bis maximal 25 Minuten durch. Nach der automatischen Abschaltung des Gerätes ist der Bräunungsvorgang beendet. Im Anschluss daran sollte man sich gut eincremen, um möglicher Lederhaut entgegenzuwirken.
Wer häufig ein Sonnenstudio nutzt, sollte sich zur Sicherheit einmal im Jahr von einem Hautarzt untersuchen lassen.
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