2. November 2009
Um die Sinneslust zu stimulieren, kann man eine Erotikmassage durchführen lassen. Dabei werden vor allem die erogenen Zonen des Körpers behandelt.
Angeboten werden erotische Massagen von Tantrastudios oder speziellen Massagesalons. Dabei sind die Techniken einer Erotikmassage denen einer herkömmlichen Massage nicht unähnlich. So finden auch hier anregende Massageöle oder andere Substanzen Verwendung für die Behandlung. Zu einer Erotikmassage gehört auch die richtige Atmosphäre wie gedämpftes Licht, angenehme Wärme, Kerzen sowie Duftlampen mit anregenden Düften. Der Masseur oder die Masseuse sind während der Durchführung der Erotikmassage ebenso spärlich oder gar nicht bekleidet wie die zu massierende Person. Oftmals setzen sie auch ihren ganzen Körper für die Massage ein, wie zum Beispiel bei einer Body to Body Massage. Während der erotischen Massage werden streichende, knetende und drückende Massagebewegungen am gesamten Körper vorgenommen. Dabei erhalten natürlich auch die intimen Bereiche wie Brustwarzen, Penis, Gesäß oder Scheide besondere Aufmerksamkeit. Ein Orgasmus ist dabei jedoch nicht das Ziel, wenngleich er nicht ausgeschlossen werden kann. Zum Geschlechtsakt kommt es in der Regel aber nicht.
Zu den speziellen Formen einer Erotikmassage gehören die Prostatamassage und die Lingammassage, die bei Männern zur Anwendung kommen. Im Rahmen einer Prostatamassage wird die Prostata, die auch Vorsteherdrüse genannt wird, rektal mit dem Finger massiert. Dabei wird ein eingeölter Finger, meist Zeige- oder Mittelfinger, anal eingeführt. Danach kommt es zur Massage des so genannten "G-Punktes" des Mannes, indem kreisende Bewegungen mit leichtem Druck ausgeführt werden. Neben der anregenden sexuellen Stimulation, hat die regelmäßige Massage der Prostata auch einen positiven Effekt auf die Gesunderhaltung der Vorsteherdrüse. Ein weiterer Teilbereich der Erotikmassage ist die Lingammassage, bei der gezielt Penis und Hoden mit sanftem Druck massiert werden. Dabei soll jedoch kein Orgasmus entstehen, sondern die Sensibilisierung des Penis gefördert werden. So eignet sich die Lingammassage besonders gut für Männer, die unter Potenzstörungen oder vorzeitiger Ejakulation leiden.
Eine weitere Variante der erotischen Massage ist die Yoni-Massage, bei der der weibliche Genitalbereich massiert wird.
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11.02.12 | |
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29.01.12 | |
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23.08.11 | |
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