Schälkur
Intensive Pflege und klärende Glätte für die Haut durch eine sanfte Schälkur
Beim Peeling oder der Schälkur wird die Haut intensiv gereinigt und mit Hilfe von Meersalz, körnigen Pasten oder elektrischen Bürsten von überschüssigen Hautzellen befreit. Meersalz-Peelings werden aber auch vorwiegend bei der Cellulite-Behandlung angewendet.
Die Haut ist das größte Organ und erneuert sich alle 24 Stunden, indem abgestorbene Hautzellen abgestoßen und durch neue ersetzt werden. So entsteht eine Hornschicht, die je nach Befindlichkeit dicker oder dünner erscheint. Für Hornhaut anfällige Körperpartien sind Hände, Füße sowie die Außenseiten der Ellbogen und Knie. Durch das Austrocknen dieser Hautpartien entstehen oft Risse, die schmerzhaft sein können, wenn die erneuerte Hautschicht mit davon betroffen ist. Um dem vorzubeugen, sind Peelings eine effektive Möglichkeit. Ein Peeling kann mit natürlichen Zutaten wie Zucker und pflanzlichem Öl selbst hergestellt werden. Wenn diese beiden Zutaten im Verhältnis 1:1 miteinander vermischt werden, lassen sie sich durch sanftes Einmassieren gut auf der Haut verteilen. Dabei werden die noch haftenden abgestorbenen Hautzellen gelöst und können während der anschließenden Hautreinigung mit abgespült werden. Bei Händen und Füßen muss das Peeling auch in den Zwischenräumen der Finger und Zehen eingerieben werden, denn dort sammeln sich besonders viele Partikel an, die entfernt werden müssen. Für das Gesicht sollte die Haut vorgereinigt werden, am besten mit einem weichen Schwamm. Dann können die essentiellen Fettsäuren des Öls gut in die Haut eindringen und den Ablöseprozess voran treiben, während die ungesättigten Fette die Haut sanft pflegen. Nach dieser Behandlung ist der Teint geklärt und viel weicher als zuvor. Die Haut kann jetzt spezielle Pflegemittel gut aufnehmen und wirkt frischer und verjüngt.
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