20. Juni 2011
Unter der Klopftherapie versteht man eine alternative Behandlungsmethode. Sie wird zur energetischen Psychotherapie gezählt.
Die so genannte Klopftherapie, die man dem Bereich der energetischen Psychotherapie zurechnet, basiert auf den Meridian-Energietechniken. Sie dient zum Lösen von Blockaden, wodurch seelische und körperliche Belastungen bekämpft werden können.
Die Klopftherapie verwendet auch das Wissen von Akupressur. So wird angenommen, dass die Klopftherapie bereits vor ungefähr 5000 Jahren angewandt wurde, also zu einem Zeitpunkt, zu dem die Akupunktur noch nicht bekannt war. Die Grundlage der Klopftherapie ist ähnlich wie bei der Akupressur. So wird vermutet, dass sowohl physische als auch psychische Beschwerden durch Blockaden des Meridiansystems entstehen. Bei einer Akupressurbehandlung presst der behandelnde Therapeut auf bestimmte Akupressurpunkte des Körpers. Die Klopftherapie verläuft ähnlich, nur das der Therapeut auf die Akupressurpunkte klopft, anstatt zu pressen. Auf diese Weise soll der energetische Stau im Organismus gelöst werden, wodurch wiederum der Heilungsprozess in Gang gebracht wird. Der menschliche Körper verfügt insgesamt über 14 unterschiedliche Punkte des Meridiansystems, die während der Klopftherapie gezielt beklopft werden. Zu diesen Stellen zählen zum Beispiel die Hände, der Kopf, der Oberkörper sowie das Gesicht.
Angewandt wird die Klopftherapie vor allem bei psychischen Problemen. Dazu gehören Ängste bzw. Phobien, eingeengte Sichtweisen und Gedanken oder depressive Verstimmungen. Ebenso kommt sie bei Zähneknirschen zum Einsatz. Auch eine Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit lässt sich mit der Klopftherapie erreichen. Der Unterschied zu anderen Therapien besteht darin, dass man nicht nach den Ursachen der Ängste sucht, die oftmals in der Vergangenheit liegen, sondern die Gefühle, die belastend und beängstigend wirken, mit den Fingerspitzen sozusagen wegklopft. Das Beklopfen der energetischen Körperpunkte führt zu deren Stimulation, wodurch sich wiederum die Blockaden lösen. Bemerkbar macht sich dieser Effekt dadurch, dass sich die behandelte Person in einer akuten Angstsituation wieder beruhigt. Da die Meridian-Punkte mit dem gesamten Körper vernetzt sind, wirken sie sich auch auf das Gehirn aus. Durch die Klopftherapie werden negative Verbindungen im Gehirn, wie zum Beispiel Angst vor dem Zahnarzt, vor einer Spinne oder vor anderen Menschen, unterbrochen, wodurch neue synaptische Verbindungen entstehen.
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15.07.11 | |
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08.05.11 | |
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Rainer Franke ist Diplom-Psychologe und seit 1986 als Psychotherapeut tätig. Zusammen mit seiner Frau Regina, He...