22. Oktober 2009
Bei zahlreichen Beschwerden und Erkrankungen oder einfach nur zur Entspannung sind Anwendungen mit Fango sehr wohltuend. Dabei werden zumeist Fangopackungen eingesetzt.
Fangoanwendungen werden in Rehabilitationskliniken, Schönheitsfarmen oder Wellnessbetrieben durchgeführt. Gängigste Anwendungsmethode von Fango ist die so genannte Fangopackung. Durch die Verwendung von Paraffinfangopackungen können diese mehrmals zum Einsatz kommen, wodurch Kosten gespart werden.
Eine Fangopackung erwärmt man auf etwa 60 bis 80 Grad Celsius. Danach wird sie leicht abgekühlt und anschließend auf die zu behandelnde Körperstelle aufgetragen. Die behandelte Person wird warm zugedeckt und bleibt etwa 30 bis 45 Minuten in dieser Position, wodurch zusätzlich eine gute Entspannung ermöglicht wird. Eine andere Variante ist die Erwärmung des Fangos auf rund 45 Grad Celsius. Danach wird der Fango, etwa drei Zentimeter dick, direkt auf die Haut gestrichen. Dazu werden Folien und Decken um die behandelte Körperstelle gewickelt, um die Wärmeentwicklung zu unterstützen. Nach einer Zeitspanne von rund 20 bis 40 Minuten wird der Fango dann mit lauwarmem Wasser abgeduscht. Da sich die heilende Wirkung des Fangos auf diese Weise noch besser entfalten kann, ist diese Methode besonders für die Behandlung von Hautkrankheiten geeignet. Zusätzlich können auch Massagen und Bewegungstherapien unterstützend zum Einsatz kommen. In der Regel erfolgen bei einer Behandlung mit Fangopackungen ca. zehn Anwendungen. Die Packungen eignen sich auch gut für die Anwendung in den eigenen vier Wänden.
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