14. Dezember 2009
Unter einem Ölbad versteht man ein Bad, bei dem Öl als Zusatz gegeben wird. Ein solches Bad dient vor allem zur Pflege der Haut.
Ziel und Zweck eines Ölbads ist die Pflege von angegriffener, beanspruchter Haut. Vor allem zur Behandlung von trockener Haut ist ein Wasserbad mit Ölzusatz durchaus hilfreich. Durch das warme Wasser werden die Poren der Haut geöffnet und nehmen so die Feuchtigkeit des angewandten Öls auf. Während des Bads entsteht ein Ölfilm auf der Haut, der die Feuchtigkeit einschließt, wodurch Hautprobleme wie trockene Haut oder Juckreiz gelindert werden. Für ein Ölbad kann Mandelöl, Pfirsichkernöl, Jojobaöl, Weizenbaumöl oder auch gewöhnliches Babyöl verwendet werden. Ebenso lassen sich ätherische Öle hinzufügen.
Bei einem Ölbad unterscheidet man zwischen einem Emulsionsölbad und einem Spreitölbad. Das Spreitölbad wirkt sehr fettend und bleibt als feiner Film auf der Haut haften, reinigt aber wenig. Das Emulsionsölbad hingegen hat eine größere reinigende Wirkung, fettet dafür aber weniger. Von der Auswahl des Öls hängt es ab, welche Wirkung nach dem Ölbad eintritt. In allen Fällen wirkt das Öl jedoch pflegend auf die Haut. Verwendet man zusätzlich noch ätherische Öle, kann auch die Psyche von einem Ölbad profitieren. So kann ein Bad mit Öl auch sehr entspannend sein.
Ein Ölbad wirkt jedoch nicht nur reinigend, sondern kann auch bei der Behandlung von Hautkrankheiten, wie zum Beispiel Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis oder Altersjuckreiz (Pruritus senilis), hilfreich sein. Dabei sollte man sich vor der Anwendung zur Sicherheit mit seinem Arzt beraten, um abzuklären welches Öl für welche Beschwerden am besten geeignet ist.
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