
von Erika Büttner
Nachhausekommen, Badewasser einlassen, sich fallenlassen in die warme Wasserhülle, mit den Kleidern auch die Hast des Tages, Kummer oder Frust abwerfen - vor sich hin dösen, zur Ruhe kommen, die Gedanken schweifen lassen. Düfte der feinsten Art, Flakons mit schmeichelnden Badeölen, möglicherweise eigenhändig hergestellt, Wannen aus Glas, Holz oder Edelstahl - wir mögen es gerade jetzt eher üppig. Baden ist von jeher die genußvollste Art der Körperhygiene, immer schon ein wenig Luxus und Körperkult, Reinigung für Körper und Seele. Das Badezimmer, auch wenn es noch so klein ist, wird zum Wohlfühlraum, ein Zentrum für das Ego. Und das ist nicht unbedingt eine Frage des Geldes, sondern der sehr persönlichen Anschauung: Ob asketisch clean oder lustvoll schwelgerisch, die erotisierende Seite des Bades betonend, Baden ist mehr als Körperhygiene.Badephantasien. Für alle, die daran Spaß haben und alle die, die sich anregen lassen wollen, ist dieses Buch entstanden.
23.05.13 | |
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