7. Januar 2010
Das Schaumbad gehört zu den beliebtesten Badevarianten. Es dient zur Reinigung der Haut und ist zugleich entspannend.
Schaumbäder zählen zu den beliebtesten Wellnessbädern. Sie dienen zur Reinigung der Haut und sind erfrischend und entspannend zugleich. Sowohl der Schaum als auch die Farbe und der Geruch des beliebten Bades wirken erfrischend und entspannend. Dabei ist der Schaum in erster Linie für das Badegefühl und zur Entfettung der Haut zuständig. Dagegen ist der pflegende Effekt, verglichen mit Ölbädern oder speziellen Wirkstoffbädern, deutlich niedriger. Die meisten Schaumbäder sind flüssiger Natur und mit waschaktiven Tensiden versehen. Außerdem gibt es auch Badezusätze, die als Schaumbad oder Badeschaum bezeichnet werden.
Der Schaum in einem Schaumbad entsteht durch die Beimischung von verschiedenen Produkten in das Badewasser. Diese Produkte enthalten grenzflächenaktive Substanzen. Durch die Bewegung des Wassers, das vom Wasserhahn in die Badewanne läuft, werden die Substanzen aufgeschäumt. Eine nützliche Eigenschaft des Schaums ist, dass er das Badewasser isoliert, wodurch es länger warmgehalten wird. Zudem werden Ablagerungen an der Badewanne, wie zum Beispiel durch Seife, verringert. Darüber hinaus motiviert der Schaum auch Kinder zum Baden.
Die Geschichte des Schaumbads begann recht spät, nämlich im 20. Jahrhundert. In alten Zeiten pflegten die Menschen noch in Bächen oder Seen zu baden. Die alten Griechen und Römer benutzten zum Baden große Badehäuser, die sie Thermen nannten. Erst durch die Herstellung von synthetischen Tensiden, ab dem Jahr 1960, wurde die Herstellung von Badeschaum, kombiniert mit Farb- und Duftstoffen ermöglicht. Davor schäumte man die Bäder noch mit Seife auf. In den 60er Jahren trat das Schaumbad seinen Siegeszug rund um die Welt an und wurde zur Standardmethode des Badens.
Für die Anwendung eines Schaumbads wird zur Dosierung in der Regel die Verschlusskappe der Schaumbadflasche benutzt. Die geeignete Temperatur des Schaumbads hängt davon ab, ob man sich erfrischen oder entspannen will. Zur Erfrischung ist eine Wassertemperatur von 28–34 Grad Celsius geeignet. Soll das Bad hingegen der Entspannung dienen, ist eine Temperatur von 36–38 Grad Celsius empfehlenswert. Möchte man, dass das Bad kräftig schäumt, sollte man das Badeprodukt gleich zu Beginn des Wassereinlaufs in die Wanne geben. Wer es weniger schaumig mag, gibt das Mittel erst später in das Badewasser.
Die empfohlene Dauer für ein Schaumbad liegt bei etwa 15 Minuten, damit es nicht zu einer zu starken Entfettung der Haut kommt.
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