Darmspiegelung

Vor der Koloskopie muss eine Darmentleerung erfolgen

Bei Beschwerden des Dickdarms, aber auch zur Darmkrebsvorsorge wird eine Koloskopie durchgeführt. Dabei werden verdächtige Veränderungen gefilmt und krankes Gewebe kann entnommen werden. Meist ist der Patient wach, aber oft auch sediert oder in Kurznarkose.

Junge Ärztin in weißem Kittel spricht mit älterem Patient, der im Krankenbett liegt
Doctor And Patient Talking To Each Other © Monkey Business - www.fotolia.de

Darmspiegelung, auch Koloskopie/Endoskopie genannt, ist ein Thema, das nicht gerade beliebt ist. Bei einer Darmspiegelung wird eine Kamera, die an einem Schlauch befestigt ist, in den Darm eingeführt. Das ist eine wirkungsvolle Früherkennungsmethode von Darmerkrankungen. Diese Untersuchung ist nicht angenehm, das wird niemand abstreiten, aber sie ist sehr wichtig.

Nutzen

Sollte bei der Untersuchung verdächtiges Gewebe entdeckt werden, wird sofort eine Probe entnommen und untersucht. Gleichzeitig können bei der Untersuchung kleine Polypen entfernt werden, die sich unbehandelt zu Darmtumoren weiterentwickeln können. Diese Untersuchungen werden größtenteils ambulant durchgeführt, nur selten ist ein stationärer Aufenthalt notwendig.

Risikopersonen sollten diese Untersuchung bereits in jungen Jahren durchführen lassen. Für alle anderen Personen sind regelmäßige Untersuchungen empfehlenswert. Man sollte allerdings beachten, dass die Kosten von den Krankenkassen erst ab dem Alter von 55 Jahren übernommen werden. Bei rechtzeitigem Erkennen ist eine Heilung von Darmkrebs vollständig möglich.

Vorbereitung

Darmspiegelungen sind risikoarm. Vor einer Darmspiegelung muss auf einen vollständig entleerten und gereinigten Darm geachtet werden. Dazu ist eine Ernährungsumstellung 3 Tage vor der Behandlung notwendig.

Auf Wunsch kann die Untersuchung unter Narkose durchgeführt werden oder der Patient bekommt ein Beruhigungsmittel. Der Patient bekommt somit nur wenig oder überhaupt nichts von der Untersuchung mit.

Als Alternative kann der Darm auch anhand von Computertomographien untersucht werden. Nachteil dabei ist, dass keine Proben genommen werden können.

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Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 01.01.2009
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