29. Oktober 2009
Um bestimmten Krankheiten vorzubeugen oder sie zu behandeln, kann die orthomolekulare Medizin zur Anwendung kommen. Dabei werden bestimmte Vitalstoffe verabreicht.
Ob bei einem Patienten eine Unterversorgung an Mikro- oder Makronährstoffen besteht, kann man mit Hilfe einer Laboruntersuchung oder durch eine Vitalstoff-Analyse, bei der der individuelle Vitalstoffbedarf eines Menschen bestimmt wird, feststellen. Bei einer Vitalstoffanalyse werden zudem auch die Lebensgewohnheiten, die Ernährungsweise sowie mögliche Vorerkrankungen des Patienten berücksichtigt. Ist eine Unterversorgung an Vitalstoffen der Fall, erfolgt die Verabreichung der fehlenden Stoffe, die meist oral eingenommen werden. Dabei werden stark erhöhte Dosen an Vitalstoffen, wie zum Beispiel Vitamine verabreicht, um eine Wirkung zu erzielen.
Zu den Risiken einer Behandlung durch die orthomolekulare Medizin, gehört die Überdosierung der Präparate. Eine zu hohe Verabreichung von Vitaminen, die zudem länger andauert, kann zu gesundheitlichen Schäden und sogar zu einer Verkürzung der Lebenserwartung führen.
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