2. Oktober 2009
Für die Behandlung von bestimmten Erkrankungen kann eine Enzymtherapie angewandt werden. Diese erfolgt zumeist durch die Einnahme von Tabletten.
Bevor eine Enzymtherapie durchgeführt wird, erfolgt eine konventionelle Diagnose der Krankheit. Nachdem diese gestellt wurde, legt der behandelnde Arzt die Dosierung und mögliche Kombination der Enzympräparate fest. Am meisten verwendet werden pflanzliche Enzyme wie Papain und Bromelain sowie tierische Enzyme wie Pankreatin, Trypsin und Chymotrypsin, die man oftmals aus der Bauchspeicheldrüse gewinnt. Die Enzyme werden entweder einzeln oder miteinander kombiniert verabreicht. In der Regel erfolgt eine Enzymtherapie durch die Einnahme von Tabletten. Bestimmte Präparate können aber auch injiziert oder über die Haut oder den After verabreicht werden.
Nebenwirkungen einer Enzymtherapie können Magen- und Darmbeschwerden wie Übelkeit, Durchfall oder Erbrechen und allergische Reaktionen sein. Zudem sollten Schwangere sowie Menschen, die an Blutgerinnungsstörungen, Nieren- oder Leberschäden leiden, besser keine Enzymtherapie vornehmen lassen.
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13.01.12 | |
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