Als Amputation wird die Abtrennung von Extremitäten verstanden. Dies kann durch einen Unfall geschehen oder auch geplant, falls das Überleben ohne das Körperteil gesichert werden kann. Nach der Amputation wird meist eine Prothese eingesetzt, um die Funktionsfähigkeit teilweise wieder herzustellen.
Als Amputation bezeichnet man in der Medizin die Abtrennung eines Körperteils wie Arm, Bein, Hand oder Fuß. Auch die weibliche Brust kann durch eine Krebserkrankung von einer Amputation betroffen werden.
Unterschieden wird dabei zwischen einer Amputation im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs und einer traumatischen Amputation, die durch einen Unfall verursacht wird.
Das Wort Amputation stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie "abschneiden". Angewendet werden Amputationen als letztes Mittel, um das Leben eines Patienten zu retten oder wenn keine Aussicht auf die Heilung des betroffenen Körperteils besteht.
In einigen Ländern werden Amputationen jedoch nicht nur zu medizinischen Zwecken vorgenommen, sondern auch als Mittel für Bestrafungen.
Erforderlich werden kann eine Amputation, wenn die Durchblutung eines Körperteils nicht mehr gewährleistet wird und keine Hoffnung besteht, dass die Durchblutungsstörung behoben werden kann. Ebenso können schwere Verletzungen oder Krebserkrankungen Amputationen notwendig machen.
Bei Amputationen unterscheidet man zwischen planmäßigen Amputationen und Notfallamputationen, die zum Beispiel nach einem Unfall vorgenommen werden müssen, um das Leben des Betroffenen zu retten.
Planmäßige Amputationen werden vor allem bei arteriellen Verschlusskrankheiten oder diabetischen Gangränen durchgeführt.
Statistische Daten für Amputationen liegen nicht vor. Es wird geschätzt, dass in Deutschland pro Jahr 40. - 60.000 Amputationen vorgenommen werden, was im europäischen Vergleich eine hohe Zahl darstellt. Vor allem Diabetiker sind davon betroffen.
Bei der Durchführung einer planmäßigen Amputation wird darauf geachtet, dass so wenig wie möglich von dem betroffenen Körperteil entfernt wird, damit bessere Wiederherstellungsmaßnahmen, wie durch Prothesen und Rehabilitationen, ermöglicht werden.
Die Höhe der Amputation hängt von der Qualität der Durchblutung und einer sinnvollen Versorgungsmöglichkeit durch eine Prothese ab. So wird am Bein die Amputation in der Regel handbreit oberhalb des Knies vorgenommen.
Bei der Nachbehandlung muss vor allem auf Wundheilungsstörungen oder mögliche Infektionen geachtet werden. Um einen Stumpf zu formen, wird nach der Operation eine spezielle Bandage angelegt.
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