10. März 2010
Untergewicht ist das Symptom verschiedener Erkrankungen. Sowohl Babys als auch Erwachsene können von Untergewicht betroffen sein.
Untergewichtige Menschen, egal ob Babys oder Erwachsene, haben kaum Kraft und können sich deshalb nicht mehr richtig bewegen. Je deutlicher das Untergewicht ausgeprägt ist, desto schwächer ist der Patient. Babys, die deutlich untergewichtig sind, haben Entwicklungsstörungen sowohl im körperlichen als auch im geistigen Bereich. Zudem sind sie auch kleiner als gesunde Gleichaltrige.
Das Untergewicht führt dazu, dass die Patienten keine Fettschicht am Körper haben und viele Knochen unter der Haut hervorstehen. Die Patienten sehen in der Regel blass aus, frieren leicht und leiden oft unter Erkältungen aufgrund eines schwachen Immunsystems. Untergewichtige Mädchen kommen meist spät in die Pubertät und bekommen teilweise auch keine Regelblutung. Dies kann zur Folge haben, dass diese Patientinnen später keine Kinder bekommen können.
Langfristiges schweres Untergewicht kann auch die Knochenstabilität beeinflussen und zu häufigen Knochenbrüchen führen.
Einige untergewichtige Menschen hungern absichtlich und verursachen durch die Essensverweigerung ihr niedriges Gewicht. Andere Patienten wiederum bekommen regelmäßige Fressattacken und übergeben sich anschließend wieder.
Krankhaftes Untergewicht kann zum Tod führen, wenn sich der Patient nicht behandeln lässt.
Wenn ein Mensch sehr schlank ist, stellt dies noch nicht zwangsläufig einen behandlungsbedürftigen Zustand dar. Erst wenn weitere Symptome auftreten oder ersichtlich ist, dass der Patient an Unterernährung leidet, muss eine ärztliche Behandlung erfolgen.
Der Arzt errechnet den so genannten BMI (Body Mass Index). Der Wert ergibt sich aus der Körpergröße und dem Gewicht des Patienten. Liegt der Wert unter 18, so sprechen die Ärzte von Untergewicht. Anschließend werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Dem Patienten wird Blut abgenommen, Blutdruck und Puls gemessen und die Organe untersucht. Auch eine Darmspiegelung kann notwendig werden, wenn der Arzt eine Darmerkrankung vermutet.
Die Behandlung eines krankhaften Untergewichtes richtet sich nach der zugrunde liegenden Krankheit.
Bildet die Schilddrüse des Patienten zu viele Hormone, so führt dies zu einer Überfunktion, bei der der Patient u.a. an Gewicht verliert. Zu Beginn erhalten die Patienten meist Medikamente, die die Produktion der Schilddrüsenhormone hemmen. Diese werden über einige Monate hinweg eingenommen. Anschließend ist häufig eine Operation notwendig, bei der die Schilddrüse soweit verkleinert wird, dass nur noch eine ausreichende Menge an Hormonen produziert wird. Patienten, die keine Operation wünschen oder die Operation nicht möglich ist, können auch mit der so genannten Radiojodtherapie behandelt werden. Die Patienten nehmen hier radioaktives Jod ein.
Hat die Darmspiegelung eine Darmerkrankung ergeben, so können auch hier Medikamente verordnet oder eine Operation notwendig werden. Bei der Operation wird ein Teil des Darmes entfernt. In einigen Fällen ist dann auch die Anlage eines künstlichen Darmausganges notwendig.
Auch psychische Krankheiten können hinter dem Untergewicht stecken. Patienten, die sich absichtlich fast zu Tode hungern, leiden unter Magersucht. In schweren Fällen werden die Patienten dann künstlich ernährt. Dazu wird dem Patienten eine Infusion gelegt, die alle lebensnotwendigen Nährstoffe enthält. Da die Ursache der Magersucht damit nicht behoben ist, müssen die Patienten auch psychologisch betreut werden. Meist findet die Therapie in einer speziellen Fachklinik statt. Zusammen mit einem Therapeuten erarbeiten die Patienten den Grund ihrer Krankheit und lernen wieder normal zu essen.
Das normale Essen müssen auch Patienten wieder lernen, die sich absichtlich nach dem Essen übergeben. Wie die Magersucht-Patienten so müssen auch die Bulimie-Patienten psychologisch betreut werden. Der Therapeut muss auch hier die Ursache für die Entstehung der Erkrankung herausfinden, um die Krankheit heilen zu können. Im Gegensatz zur Magersucht wird die Bulimie jedoch häufig im Rahmen einer ambulanten Therapie behandelt.
Babys, die untergewichtig sind, erhalten meist eine spezielle Milchnahrung, die sehr kalorienreich ist. In schweren Fällen ist auch die vorübergehende künstliche Ernährung möglich.
Ich kann ned essen weil ich sehr gestresst bin ich habe leier 18 kilo untergweicht und weiss nicht weiter.Das sieht nicht mehr schön aus ich e...
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24.05.12 | |
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10.03.12 | |
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