5. März 2010
Eine Traurigkeit kann bei verschiedenen Krankheiten auftreten. Die Behandlung findet z.B. bei einem Psychotherapeuten oder Psychiater statt.
Menschen, die unter Traurigkeit leiden, haben keine Lebensfreude mehr. Sie sehen alles schwarz und negativ. Sie können sich nur schlecht aufraffen und vernachlässigen dadurch private Kontakte oder berufliche Dinge. Die Patienten sind ständig müde, da sie auch nachts schlecht schlafen können. Meist leiden sich auch unter Appetitlosigkeit oder Verdauungsstörungen wie z.B. Durchfall. Patienten, die krankhaft traurig sind, fühlen sich nicht mehr wohl in ihrem Körper und können auch Selbstmordgedanken haben.
Wenige Tage nach einer Geburt leiden viele Frauen an den Heultagen unter großer Traurigkeit. An diesen Tagen findet der Milcheinschuss statt, die Brust schmerzt, der Bauch ist immer noch verhältnismäßig groß und die frischgebackene Mutter könnte bei jeder Gelegenheit weinen und sieht alles äußerst negativ.
An normaler Traurigkeit leidet jeder Mensch hin und wieder. Im Gegensatz zur krankhaften Traurigkeit gibt es hier jedoch einen Grund, wie z.B. der Tod eines geliebten Menschen. Diese Traurigkeit verschwindet nach gewisser Zeit von selbst wieder.
Normale Traurigkeit muss nicht zwingend behandelt werden. Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen oder anderer schwerer Schicksalsschläge ist es völlig normal und wichtig, dass man traurig ist. Nach einer gewissen Zeit verschwindet diese Traurigkeit von selbst wieder. Auch die Heultage gehen von selbst vorüber.
Hält die Traurigkeit jedoch längere Zeit hinweg an und/oder hat keine offensichtliche Ursache, so sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dies gilt auch dann, wenn man alleine mit dieser Situation überfordert ist und womöglich zu einer Kurzschlusshandlung neigt. Der Arzt fragt den Patienten, seit wann er derart traurig ist und welche Symptome außerdem noch bestehen. Wenn der Arzt keine psychische Erkrankung als Ursache für die Traurigkeit vermutet, so können weitere Untersuchungen wie z.B. eine Computertomografie notwendig sein.
Konnte der Arzt eine psychische Krankheit feststellen, so erfolgt die Behandlung bei einem Psychologen oder Psychotherapeuten. Neben einer ausführlichen Gesprächstherapie im Rahmen von Einzel- oder Gruppensitzungen kann der behandelnde Therapeut auch Medikamente wie z.B. Antidepressiva verordnen.
Menschen, die aufgrund der kalten und trüben Jahreszeit unter der Traurigkeit leiden, können auch mit einer Lichttherapie behandelt werden. Dazu setzt sich der Patient vor eine spezielle Lampe, die das fehlende Sonnenlicht in der kalten Jahreszeit ersetzen kann. Die Behandlung hat eine stimmungsaufhellende Wirkung und zeigt diese bereits nach wenigen Sitzungen.
Neben den psychischen Krankheiten kann die Traurigkeit auch das Symptom einer körperlichen Erkrankung sein. Meist ist dieses Symptom jedoch nicht das einzige, das auf diese Krankheiten hindeutet. Patienten, die Diabetiker sind, können beispielsweise unter einer unerklärlichen Traurigkeit leiden. Diabetiker müssen sich regelmäßig Insulin spritzen oder Tabletten einnehmen, um ihren Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Dazu ist auch die regelmäßige Kontrolle der Blutwerte notwendig.
Sofern die Traurigkeit die Ursache einer Medikamenteneinnahme ist, so kann der Arzt oftmals ein anderes Präparat mit gleicher Wirkung verordnen.
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