21. Dezember 2009
Eine Muskelschwäche kann unterschiedliche Gründe haben. In einigen Fällen kann die Ursache eine Erbkrankheit sein.
Eine eher harmlose Ursache der Muskelschwäche ist eine ungesunde Ernährung. Wenn der Mensch zu wenig Elektrolyte (zum Beispiel Magnesium) oder Eisen zu sich nimmt, kann dies zu einem Elektrolytmangel bzw. Eisenmangel im Körper führen. Der Patient merkt diese wieder als Muskelschwäche.
Auch ein Schlaganfall (Apoplex) kann die Ursache einer Muskelschwäche sein.
Wenn zu viel und zu lange Alkohol konsumiert wird, kann auch dies zu einer Muskelschwäche führen.
Hat sich ein Patient zum Beispiel das Bein gebrochen und musste deshalb einige Wochen einen Gips tragen, so leidet er nach Abnahme des Gipses ebenfalls unter einer Muskelschwäche. Diese ist jedoch harmlos und kann mit entsprechender Physiotherapie wieder behoben werden.
Auch Erbkrankheiten wie zum Beispiel die Multiple Sklerose können für die Muskelschwäche verantwortlich sein.
Heutzutage gibt es die Kinderlähmung (Polio) kaum mehr, da bereits die Babys dagegen geimpft werden. Diese Krankheit äußert sich auch durch schwerste Muskelschwächen, die besonders früher viele Menschen in den Rollstuhl gebracht haben.
Diverse Verletzungen oder Entzündungen im Bereich der Muskeln können ebenfalls zu einer Muskelschwäche führen.
Neben den bereits genannten Krankheiten tritt eine Muskelschwäche auch bei gut- oder bösartigen Tumoren im Bereich des Gehirns auf, bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder auch bei Parkinson.
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