14. Dezember 2009
Eine Lymphknotenschwellung hat unterschiedliche Ursachen. Es können sowohl virale als auch bakterielle Krankheiten oder auch Krebserkrankungen dahinter stecken.
Lymphknoten befinden sich fast überall im menschlichen Körper. Immer wenn der Körper mit einer Entzündung oder bestimmten Krankheiten kämpft, sind Lymphknoten geschwollen. Diese schwellen oft an der Stelle an, an der sich auch die Entzündung befindet. Besonders bei lebensgefährlichen Krankheiten können jedoch auch viele Lymphknoten an unterschiedlichen Stellen vergrößert sein.
In den meisten Fällen ist eine Lymphknotenschwellung harmlos. Dies ist immer dann der Fall, wenn im Zusammenhang mit einer Erkältung oder einem grippalen Infekt die Lymphknoten geschwollen sind. Auch bei einer Tonsillitis (Mandelentzündung) sind die Halslymphknoten geschwollen.
Patienten, die an HIV erkrankt sind, leiden ebenfalls häufig unter geschwollenen Lymphknoten an verschiedenen Stellen des Körpers.
Auch die Tbc (Tuberkulose) führt zu einer Lymphknotenschwellung.
Besonders wenn der Patient keine Schmerzen an den geschwollenen Lymphknoten verspürt und diese sich nicht verschieben lassen, kann eine Krebserkrankung vorliegen. Dies kann beispielsweise ein Lymphdrüsenkrebs oder auch Blutkrebs (Leukämie) sein.
Auch die Krankheit Malaria führt zu einer Lymphknotenschwellung.
Neben den bereits genannten Krankheiten, gehen auch Erkrankungen wie die Toxoplasmose, die Röteln oder die Masern mit einer Lymphknotenschwellung einher.
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26.05.12 | |
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