Hunger ist ein Zeichen für den gesunden Menschen, dass sein Körper Nahrung benötigt. Wenn der Hunger das Symptom einer Krankheit ist, erfolgen unterschiedliche Behandlungen.
Ein normales Hungergefühl tritt auf, wenn der Mensch zu wenig gegessen hat bzw. wenn der Körper wieder Energie benötigt. Wird zu wenig gegessen, so kann der Hunger auch als so genannter Heißhunger auftreten. Der Mensch muss dann innerhalb kurzer Zeit teilweise auch große Mengen essen.
Oftmals ist der Hunger begleitet von Zittern, Herzklopfen, Übelkeit und der Mensch fühlt sich schwach.
Manche Menschen hungern auch absichtlich und "überhören" die Zeichen des Körpers nach Nahrung. Patienten, die krankhaft hungern, kauen oft lange Zeit an einem Stück Brot, um das Hungergefühl so zu unterdrücken. Andere Patienten wiederum hungern längere Zeit und bekommen dann regelmäßige Fressattacken, in denen sie den kompletten Kühlschrankinhalt essen. Anschließend wird alles wieder erbrochen.
Ein normales Hungergefühl muss nicht behandelt werden. Wenn der Mensch etwas isst, verschwindet der Hunger von selbst wieder. Grundsätzlich sollte man darauf achten, regelmäßig zu essen und vitamin- sowie ballaststoffreiche Lebensmittel zu bevorzugen.
Wer sich beispielsweise nur von Weißbrot ernährt, bekommt häufiger Hunger bzw. Heißhunger als jemand, der überwiegend Vollkornbrot isst. Auch fünf kleine Mahlzeiten sind für den Körper gesünder als drei große.
Wenn der Hunger das Symptom psychischer Krankheiten ist, erfolgt eine ambulante oder stationäre Behandlung. Dies richtet sich danach, wie lange der Patient bereits hungert und welche Folgeschäden sich dadurch entwickelt haben.
Die Patienten lernen während der Therapie wieder das normale Essverhalten. Die Behandlung findet bei einem niedergelassenen Psychologen oder in einer entsprechenden Fachklinik statt.
Wenn ein Diabetiker in den so genannten Unterzucker (Hypoglykämie) gerät, äußert sich dies unter anderem auch durch starken Hunger. Hier ist es wichtig, sofort Zucker zu sich zu nehmen.
Am schnellsten wirkt ein Stück Traubenzucker, jedoch eignen sich auch zuckerhaltige Getränke. Um den Unterzucker zu vermeiden, müssen Diabetiker regelmäßig den Zuckergehalt in ihrem Blut messen und gewissenhaft ihre Tabletten einnehmen bzw. das Insulin spritzen.
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