30. Juli 2008
Von Tanja Tasci
Herzrasen an sich ist keine Krankheit, sondern eine subjektive Empfindung. Allerdings ist Herzrasen häufig ein Symptom für Vorhofflimmern oder Herzrhythmusstörungen und sollte daher nicht unterschätzt werden.
Wer Herzrasen verspürt sollte dies nie auf die leichte Schulter nehmen, denn es kann viele Gründe haben und auch wenn Herzrasen nicht immer krankheitsbedingt auftritt, so kann es doch gefährliche Ursachen haben. Personen die häufiger aus unerklärlichen Gründen Herzrasen verspüren sollten deshalb ihren Hausarzt konsultieren, um eventuelle Ursachen ausfindig zu machen.
Ein beschleunigter Herzschlag kann von Verliebt sein bis hin zur Grippe oder gar zum Herzinfarkt viele Ursachen haben. Grundsätzlich erhöht sich der Herzschlag durch Angst, Panik, Stress oder sonstige seelische Belastungen. Gefährlich wird ein erhöhter Herzschlag immer dann, wenn er körperliche Ursachen hat. So kann ein beschleunigter Herzschlag vom Herzen selbst bedingt sein, dies kann verursacht werden durch Durchblutungsstörungen im Herzmuskel, was bis hin zu einem Herzinfarkt führen kann.
Doch auch Hormone oder Neurotransmitter wirken sich auf den Herzmuskel aus und können zu einem beschleunigten Herzschlag führen. So ist die Ursachenerkennung bei Herzrasen für Ärzte oft eine komplexe Angelegenheit und erfordert oft zahlreiche Untersuchungen, um der Ursache auf den Grund zu kommen. Bei Herzrasen hilft grundsätzlich nur die Ursache des Herzrasens zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Pulssenkende Mittel dürfen grundsätzlich nur verordnet werden, wenn alle möglichen körperlichen Ursachen abgeklärt sind.
Wenn Herzrasen immer wieder durch Panik und Angst ausgelöst wird und dauerhaft zu Unwohlsein beim Patienten führt, sollte ein Psychologe zu Rate gezogen werden. Immer öfter klagen Patienten über Herzrasen, die körperlich eigentlich gesund sind. Hier ist häufig psychischer Druck und Alltagsstress die Ursache für das Herzrasen. Auch hier ist eine Behandlung von Nöten, da ein dauerhaft erhöhter Herzschlag langfristig auch zu organischen Schädigungen führen kann. Psychologen arbeiten häufig mit Patienten, die unter Herzrasen leiden und können wertvolle Tipps zur Stressbewältigung geben.
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