Symptome und Diagnose einer Totgeburt

Eine Totgeburt ist wohl das Schlimmste, was ein Paar erleben kann. Die Diagnose des Todes des Kindes stellt meist der Frauenarzt während einer Ultraschalluntersuchung.

Merkmale und ärztliche Feststellung einer Totgeburt

Laut Definition wird ein Baby dann als Totgeburt bezeichnet, wenn es bei der Geburt mehr als 500 Gramm gewogen hat und das kleine Herz noch im Bauch der Mutter oder während der Geburt aufgehört hat zu schlagen.

Mögliche Merkmale einer Totgeburt

Je nachdem, wie weit die Schwangerschaft bereits fortgeschritten war, merkt die schwangere Frau, dass sie ihr Baby nicht mehr spürt. Die Kindsbewegungen, die normalerweise Tag und Nacht unregelmäßig zu spüren sind, fehlen plötzlich.

Sofern das Versterben des ungeborenen Babys längere Zeit nicht bemerkt wird, dann nimmt der Bauchumfang der schwangeren Frau ab. Hat die Schwangere einen Blasensprung, so geht auch Fruchtwasser ab, das nicht farblos, sondern leicht bräunlich ist. Einige Frauen bemerken auch Blutungen als Zeichen des Versterbens ihres Babys im Mutterleib.

Eine Totgeburt kann sich auch durch wehenähnliche Unterleibsschmerzen ankündigen.

Ärztliche Diagnose

Die Diagnose stellen der behandelnde Frauenarzt oder die Hebamme. Die Hebamme tastet den Bauch der Schwangeren ab und hört mit dem Hörrohr nach den Herztönen.

Der Frauenarzt schreibt bei Verdacht auf ein Versterben des Babys ein CTG. Lebt das Baby nicht mehr, so können bei dieser Untersuchung keine Herztöne aufgezeichnet werden.

Anschließend erfolgt eine Ultraschalluntersuchung. Hier muss der Frauenarzt dann auch feststellen, dass kein Blut mehr durch die Nabelschnur zum Baby fließt und dass das Herz nicht mehr schlägt.

Je nachdem, wie lange das Baby bereits tot ist, kann der Frauenarzt auch eine unnormale Körperhaltung des Babys feststellen.

Befürchtung oder böse Überraschung

Nicht immer merkt eine schwangere Frau, dass ihr Baby verstorben ist. Während einige Frauen völlig aufgelöst ihren Frauenarzt oder die Hebamme aufsuchen und die Kindsbewegungen vermissen, erfahren andere Frauen erst während der Routinevorsorgeuntersuchung, dass ihr Baby nicht mehr am Leben ist.

Egal, wie es ein Paar erfährt: Es ist immer ein riesengroßer Verlust, wenn man erfahren muss, dass das Baby verstorben ist und als Totgeburt zur Welt gebracht werden muss.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
So arbeiten wir
Autor:

Mehr über uns
Warum kein namentlicher Autor?

Unsere Artikel werden auf Grundlage fundierter wissenschaftlicher Quellen sowie dem zum Zeitpunkt der Erstellung aktuellsten Forschungsstand verfasst und regelmäßig von Experten geprüft.

Quellenangaben
  • Pregnant woman getting ultrasound from doctor © Monkey Business - www.fotolia.de

Weitere Artikel zum Thema