Totgeburt

Wenn ein Kind im Mutterleib oder bei der Geburt verstirbt

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  • von Paradisi-Redaktion
Frau in Krankenhauskleidung hält Hände an Kopf und schreit Wehen Geburt Schmerz
aaaagh the pain © Leah-Anne Thompson - www.fotolia.de

Wenn ein Kind, das über 500 Gramm wiegt, im Mutterleib oder bei der Geburt verstirbt, dann spricht man von einer Totgeburt. Eine Totgeburt unterliegt der standesamtlichen Meldepflicht, für das verstorbene Kind wird eine Geburtsurkunde ausgestellt.

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Eine Totgeburt besteht dann, wenn das Kind im Mutterleib oder während der Geburt stirbt und dabei mehr als 500 Gramm wiegt. Hat das Kind ein Gewicht von weniger als 500 Gramm, spricht der Mediziner von einer Fehlgeburt.

Die Totgeburt eines Säuglings kann verschiedene Ursachen haben. Die häufigsten sind Infektionen der Mutter oder des Kindes, extreme Fehlbildungen, die eine Überleben des Babys nicht ermöglichen, Defekte im Bereich der Chromosomenbildung, Gewalt gegen den Bauch der Mutter oder Stressfaktoren. Psychosomatische Gründe und eine Mangelversorgung können ebenfalls Totgeburten auslösen.

Toxoplasmose und Gestosen sowie Störungen der Plazenta können außerdem zu einer Totgeburt führen. Auch ein Schwangerschaftsabbruch wird als Totgeburt bezeichnet. Es ist statistisch erwiesen, dass Frauen, die große Mengen an Alkohol trinken oder Rauchen ein erhöhtes Risiko von Totgeburten haben.

In Deutschland ist die Meldung einer Totgeburt gesetzlich vorgeschrieben. Das verstorbene Kind bekommt eine Geburtsurkunde und einen Totenschein ausgestellt und muss aufgrund der Bestattungspflicht auch beigesetzt werden.

Eine Totgeburt lässt die betroffenen Elternteile meist in ein tiefes Loch fallen, deshalb sollten sie sich psychologische Beratung suchen. Auf vielen Internetseiten kann man Trost suchen und an dem Schicksal anderer teilhaben.

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