Beckenendlage

Steißlage, Steiß-Fußlage, Fußlage und Knielage des Kindes

Die Beckenendlage ist eine Lageanomalie, die während der Schwangerschaft auftritt und bei der das Kind im Mutterleib mit dem Kopf nach oben liegt. Mit Akupunktur und gymnastischen Übungen wird versucht, das Baby in die Schädellage zu drehen.

Hand eines Frauenarztes mit Ultraschallgerät macht Ultraschallbild von Baby im Bauch einer Frau
Ultrasonic medical exam © nyul - www.fotolia.de

Die meisten ungeborenen Babys nehmen gegen Ende der Schwangerschaft die so genannte Schädellage mit dem Kopf nach unten ein. Einige Babys drehen sich jedoch nicht und liegen mit Po nach unten und dem Kopf nach oben. Dies wird Beckenendlage genannt.

Methoden, um die Lage zu ändern

Es gibt noch während der Schwangerschaft verschiedene Methoden, das Baby im Bauch der werdenden Mutter zu einer Drehung zu motivieren. Dies sind zum Beispiel

Bei der "Indischen Brücke" muss das Becken der Schwangeren zweimal täglich für etwa 15 Minuten möglichst hoch gelagert werden. Helfen diese Maßnahmen nichts, gibt es in speziellen Krankenhäusern auch die Möglichkeit der

bei der das Baby von außen in die richtige Lage geschoben wird. Wenn auch dies nicht hilft, erfolgt meist ein Kaiserschnitt.

Mögliche Komplikationen

Jedoch können Kinder in Beckenendlage auch manchmal ganz normal entbunden werden, was jedoch auch riskant sein kann. Als Komplikationen gibt es hier zum Beispiel

  • Geburtsverletzungen des Babys durch die unnormale Lage

oder auch

  • eine Sauerstoffunterversorgung,

da die Nabelschnur bei dieser Lage des Babys nicht mehr ausreichend durchblutet werden kann.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zur Beckenendlage

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