20. Juli 2010
Zu den Inhaltsstoffen von Senf gehören u.a. Sinalbin und Sinigrin. Diese Glykoside sorgen für seinen scharfen Geschmack.
Die Inhaltsstoffe von Senfsamen setzen sich unter anderem aus Eiweiß, nussig-mildem Senföl sowie den Glykosiden Sinalbin bei weißem Senf und Sinigrin bei schwarzem und braunem Senf zusammen. Durch Sinalbin bzw. Sinigrin kommt der scharfe Geschmack des Senfs zustande. Zudem sorgen sie für seine appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung, da die sekundären Pflanzenstoffe durchblutungsfördernd und antibakteriell wirken. So werden der Speichelfluss und die Magensaftproduktion angeregt.
Schon die alten Griechen verwendeten Senf als Heilmittel. Auch in der Gegenwart benutzt man weißen und schwarzen Senfsamen als äußerliches pflanzliches Arzneimittel aufgrund seiner reizenden Scharfstoffe, um bei Muskel- und Gelenkschmerzen die Durchblutung zu fördern. Angewendet wird er in Form von Salben, Wärmeauflagen und Pflastern.
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