Garnelen

Gängige, je nach Region verwendete Bezeichnungen sind Gambas, Krevetten, Prawn, Scampie oder Shrimps

Garnelen sind sehr eiweißhaltige Krebse, die zu den Zehnfüßern gehören. Die meisten Garnelenarten leben in den unterschiedlichsten Regionen im Salzwasser auf dem Grund von Meer und Brackwasser sowie in Israel im Süßwasser. Entweder werden sie mit Schleppnetzen wild gefangen oder in Aquakulturen für den Verkauf gezüchtet. Im Handel angebotene Garnelen aus dem Wildfang sind in der Regel Kaltwassergarnelen wie zum Beispiel die Nordseegarnelen oder Tiefseegarnelen. Aus der Garnelenzucht werden hingegen Warmwassergarnelen wie die Gambas oder Riesengarnelen verkauft.

Frisch zubereitete Shrimps auf weißem Teller mit Gabel
Fresh shrimp and scallop sauteed with a bacon vinaigrette © David Smith - www.fotolia.de

Garnelen gehören zu den krebsartigen Tieren und zählen in der Küche zu den Meeresfrüchten, wie Muscheln oder Tintenfische. Es gibt sie in zahlreichen verschiedenen Arten, von den kleinen Eismeerkrabben bis hin zu den rund zehn Zentimeter langen Tigerprawns.

Gesundheitswert

Eigentlich sind die eiweißreichen Leckerbissen nicht nur eine Delikatesse, sondern auch noch überaus gesund. Doch leider trifft das nicht mehr auf alle Garnelenarten zu. Gerade die Großgarnelen wie Kingprawns oder Tigerprawns kommen vorwiegend als Zuchterzeugnisse auf den Markt. Hier wurden vor einigen Jahren im Fleisch von Tieren aus südostasiatischen Garnelenfarmen Rückstände von Antibiotika festgestellt.

Gesünder: Nordseekrabben

Deutlich sicherer fährt der Verbraucher mit Garnelen, die im Meer gefangen werden. Dazu zählen zum Beispiel die Nordseekrabben. Etwa 10.000 Tonnen werden davon alleine in Deutschland jedes Jahr verzehrt.

Das ist etwas weniger als die Hälfte des Fangs der deutschen Krabbenkutterflotte. Allerdings sind Nordseekrabben im Vergleich zu Zuchtgarnelen relativ teuer, was unter anderem daran liegt, dass die Garnelen aus der Nordsee von Hand "gepuhlt", dass heißt von ihrem Chitinpanzer befreit werden.

Sorten und ähnliche Meerestiere

Ein anderer Name für Garnelen lautet Shrimps; unter Gambas versteht man Großgarnelen, die kleineren Formen sind auch unter den Namen Krabben, Krevetten, Granat, Porre oder Knat bekannt. Scampis gehören dagegen nicht zu den Garnelen. Sie werden den Hummerartigen zugerechnet. Auch Flusskrebse zählen nicht die den Garnelen, obwohl sie ihnen täuschend ähnlich sehen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Garnelen

Leckere Dip-Rezepte für Garnelen

Leckere Dip-Rezepte für Garnelen

Für das geschmackliche Sahnehäubchen: Wer seinen Garnelen eine spezielle Geschmacksnote hinzugeben möchte, sollte sie mit Dip genießen.

Allgemeine Artikel über Garnelen

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen