Pilzmittel

Antimykotika gegen Pilzbefall

Pilzmittel (Antimykotika) kommen bei durch Pilze hervorgerufenen Krankheiten (Mykosen) zum Einsatz. Durch Pilzmittel werden entweder die vorhandenen Pilze abgetötet oder die Pilzvermehrung gehemmt.

Rechter Fuß einer Frau, der von ihren eigenen Händen gehalten oder massiert wird, vor weißem Hintergrund
Junge Frau bei Fußpflege © philipus - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Pilzmittel

Arten von Pilzinfektionen

Eine Pilzinfektion (Mykose) tritt meist

auf.

Fußpilz

Besonders bekannt ist zum Beispiel der Fußpilz, der meist in Schwimmbädern beim Barfußgehen übertragen wird. Der Pilz befällt die Zehenzwischenräume und die Fußsohlen. Symptome sind hier zum Beispiel

Scheidenpilz

Der Scheidenpilz befällt die Schleimhaut der Scheide. Symptome hierbei sind

  • starker Juckreiz und
  • weißlicher Ausfluss.

Arten von Pilzmitteln

Therapiert werden alle Pilzinfektionen mit den so genannten Antimykotika. Je nach Art und Ort der Erkrankung gibt es

  • Cremes
  • Puder oder
  • Salben,

die auf die befallene Stelle aufgetragen werden. Bei Pilzen an der Schleimhaut wird der Wirkstoff in Form von Salben aufgetragen, als

  • Tabletten zum Lutschen

eingenommen, oder in Form von

verabreicht.

Pilze, die den Körper innerlich befallen, werden mit Tabletten oder intravenös (in die Vene) behandelt. Je nach Art des Medikamentes sind diese vom Arzt verschreibungspflichtig.

Wirkstoffe

Zu den verwendeten Wirkstoffen gehören:

  • Azol-Antimykotika
  • Allylamine
  • Polyen-Antibiotika
  • Amorolfin
  • Ciclopirox
  • Flucytosin
  • Griseofulvin und
  • Tolnaftat

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Pilzmitteln

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