8. Februar 2010
Als Japanisches Heilpflanzenöl oder Japanische Minze wird ein ätherisches Minzöl bezeichnet. Es dient zur Linderung von verschiedenen Beschwerden.
Ziel und Zweck von Japanischem Heilpflanzenöl (JHP) ist die Behandlung und Linderung von unterschiedlichen Beschwerden. Das Minzöl trägt im deutschen Arzneibuch (DAB) die Bezeichnung Menthae arvensis aetherolum. Dieses spezielle Heilpflanzenöl lässt sich für eine Vielzahl von unterschiedlichen Beschwerden einsetzen. So dient es zur Linderung von Erkältungsbeschwerden wie Schnupfen und Husten mit zähflüssigem Schleim oder zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl. Das ätherische Öl lässt sich aber auch äußerlich anwenden und wirkt wohltuend bei nervenschmerzenähnlichen Beschwerden und Myalgien (Muskelschmerzen). Auch Kopfschmerzen können durch das vielseitige Heilöl wirksam gelindert werden.
Hauptbestandteil von Japanischem Heilpflanzenöl ist Minzöl, genauer gesagt Ackerminze. Die Ackerminze wiederum setzt sich aus etwa 55 Prozent Menthol und 20 Prozent Menthon zusammen. Die restlichen Bestandteile sind Sesquiterpene, Menthylacetat, Oxide sowie Monoterpene. Die angenehm kühlende Wirkung des Japanischen Heilpflanzenöls wird durch Menthol erzeugt, das am Kälte-Menthol-Rezeptor des Gehirns wirkt. Zu einer Beeinflussung der Körpertemperatur kommt es dabei jedoch nicht. Gewonnen wird japanisches Heilpflanzenöl durch Wasserdampfdestillation, wobei eine anschließende Abtrennung und Rektifizierung erfolgt. Da der natürliche Mentholanteil der Ackerminze zu hoch ist, muss er für eine Anwendung erst abgesenkt werden.
Japanisches Heilpflanzenöl lässt sich vielfältig anwenden. Bei funktionellen Magen- und Darmbeschwerden, Blähungen oder Erkältungen werden dreimal täglich 1–2 Tropfen Öl in ein Glas Wasser gegeben und getrunken. Bei Erkältungskrankheiten kann das Öl auch inhaliert werden. Dazu gibt man 3-4 Tropfen des Öls in heißes Wasser und atmet die Dämpfe anschließend etwa zehn Minuten lang ein. Das Heilpflanzenöl kann aber auch äußerlich angewandt werden, indem man zwei- bis dreimal täglich die zu behandelnde Körperstelle mit 3–5 Tropfen Öl einreibt. Bei Kopfschmerzen gibt man etwas Öl auf die Schläfen und massiert es sanft ein.
Eine zeitliche Begrenzung für die Anwendung des Minzöls gibt es nicht. Wenn jedoch nach sieben Tagen keine Besserung eintritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
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07.10.11 | |
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20.01.11 | |
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16.12.10 | |
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15.12.10 | |
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16.11.10 | |
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