27. Januar 2010
Aphrodisiaka sollen das Lustempfinden und die Libido stärken. Manche von ihnen können jedoch auch unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen.
Aphrodisiaka können nicht nur eine positive Wirkung haben, sondern auch für störende Nebenwirkungen sorgen. Dabei spielt oftmals die Dosierung eine Rolle. Die meisten Produkte, die frei verkäuflich sind, enthalten jedoch nur geringe Wirkstoffmengen, sodass hier kaum größere Nebenwirkungen zu befürchten sind. Aphrodisiaka in höheren Dosierungen dürfen nur in der Apotheke verkauft werden. Potenzmittel sind sogar nur gegen Rezept erhältlich.
Mögliche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Dopamin ein anormales sexuelles Verhalten oder Hypersexualität sein. Bei der Einnahme von Yohimbin-Extrakten kann es zu beträchtlichen Nebenwirkungen wie Herzrasen, Schlaflosigkeit, Anstieg des Blutdrucks, Halluzinationen und sogar Bewusstlosigkeit kommen. Bei der Anwendung der so genannten Spanischen Fliege, deren Inhaltsstoff Cantharidin ist, kann zu Hodenentzündungen, Mundbrennen, Erbrechen, Bauchkoliken, Schmerzen beim Wasserlassen, Verätzungen und Blutungen kommen. In westlichen Ländern wurde die Spanische Fliege aufgrund dieser Nebenwirkungen verboten. In anderen Ländern findet sie aber nach wie vor als Aphrodisiakum Verwendung. Auch natürliche Stoffe können gelegentlich zu Nebenwirkungen führen. Bei der Anwendung von Ginseng kann es zu Bluthochdruck, Spannungsgefühlen und Hautausschlägen kommen und bei Chilipulver sind vor allem Magen- und Darmbeschwerden im Bereich des Möglichen.
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