18. Januar 2010
Antidepressiva dienen zur Behandlung von psychischen Erkrankungen. Sie können jedoch zahlreiche unterschiedliche Nebenwirkungen verursachen.
Bei einer Behandlung mit Antidepressiva können zahlreiche unerwünschte Nebenwirkungen unterschiedlicher Natur auftreten. Da die Antidepressiva sehr verschieden sind, hängen die Nebenwirkungen von der jeweils eingesetzten Substanz ab. Vor allem bei klassischen Antidepressiva wie Trizyklia kann es zu Problemen wie Zunahme von Gewicht, Verstopfung, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Kreislaufproblemen sowie Herzrhythmusstörungen kommen. Beim Einsatz vom MAO-Hemmern ist ein Anstieg des Blutdrucks möglich. Aus diesem Grund sollte während der Behandlung stets der Blutdruck kontrolliert werden. Vor allem bei der Anwendung des MAO-Hemmers Tranylcypromin müssen bestimmte Diätvorschriften eingehalten werden, damit es nicht zu Bluthochdruck, Übelkeit und Kopfschmerzen kommt. So muss beispielsweise auf den Genuss von bestimmten Käsesorten, Weintrauben, Heringen und Rotwein verzichtet werden. Bei der Einnahme von Johanniskraut kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wie zum Beispiel der Antibabypille kommen.
Nach dem Absetzen von Antidepressiva, können in manchen Fällen Absetzsyndrome auftreten. Eine Abhängigkeit entsteht durch die Einnahme von Antidepressiva jedoch nicht.
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