2. November 2009
Die Heilpflanze ist in ganz Europa, in Teilen Asiens bis Westchina zu Hause.
Zu seinen Hauptbestandteilen gehören unter anderem Benzoesäure, Flavonoide, Cholin, Cumarin, Glykoside, Melilotin, Melilotsäure und Schleim. Zur medizinischen Verwendung kommt das blühende Kraut. Der Steinklee verbessert die Lymphzirkulation und ist auch ein hervorragendes Mittel zur Wundheilung. Er fördert den Blutfluss und findet Anwendung bei Blutergüssen, Drüsenschwellung, Bronchitis, Gallen- und Magenbeschwerden, er wirkt sich günstig auf das Gefäßsystem aus, hilft bei Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Krampfadern, Migräne, Ödeme, rheumatischen Schmerzen und Venenentzündungen. Er verbessert die Wundheilung, äußerliche Anwendung findet der Steinklee deshalb auch in Salben und Pflastern. Zur inneren Anwendung kommt er in Form von Tee oder einer Tinktur. Oft ist der Steinklee auch Bestandteil von Kräuterkissen. Auch Steinklee sollte nicht über einen längeren Zeitraum und ab besten unter der Aufsicht eines Naturheilkundlers eingenommen werden. Der Steinklee setzt die Durchlässigkeit der Blutgefäße herab, bei Fäulnis bildet er das stark gerinnungshemmende Dikumarol und dieses ist nicht ungefährlich. Eine hauptsächliche Gefahr stellt der Steinklee für die Tiere auf der Weide dar. Die Vergiftung ist als Kleekrankheit bekannt.
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