31. August 2009
Die Verwendung des Rhabarbers als Heilpflanze war schon im alten China dokumentiert.
Die Hauptbestandteile des Rhabarbers sind Kohlenhydrate, Proteine, wenig Fett, Vitamin K, Kalzium, Kalium, Vitamin A,B und C, Fruchtsäuren, Gerbstoffe, Magnesium, Phosphor, Eisen, Bitterstoffe, Pektin und relativ viel Wasser. Rhabarber wird immer gekocht, blanchiert oder gebacken, dazu werden die faserigen Stiele vorher geschält und geschnitten. Die Blätter sind ungenießbar, genau wie die Schale der Stängel enthalten sie Oxalsäure und diese ist in hoher Konzentration giftig, deshalb muss man den Rhabarber immer gut schälen und niemals roh verzehren. Rhabarber lässt sich vielseitig verwenden, man bereitet einen leckeren und fruchtigen Rhabarberkuchen, meist mit einer Baiserhaube oder eine Rhabarbertorte. Kompott, Marmelade, Grütze und Konfitüre aus Rhabarber haben den charakteristischen herb-sauren Geschmack. Man kennt auch einen Rhabarberschnaps und Rhabarbersaft. Rhabarber ist ein Kalziumräuber, deshalb sollte man ihn nicht täglich genießen und am besten mit kalziumreichen Lebensmittel kombinieren. Menschen die zu Arthritis, Gicht, Nierensteinen und Rheuma neigen sollten auf Rhabarber verzichten. Auch bei entzündlichen Darmprozessen ist der Genuss von Rhabarber nicht zu empfehlen. Rhabarber ist nicht für jeden bekömmlich.
Zur medizinischen Anwendung kommen die frisch geschnittene Pflanze und Extrakte aus dem Wurzelstock, Trockenpulver, Trockenextrakte und Elixiere. Rhabarber wird hauptsächlich bei Verstopfung als natürliches Abführmittel und zur Darmreinigung eingesetzt.
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