26. Oktober 2009
Die Krauseminze ist eine Duft-, Gewürz-, und Heilpflanze, sie war schon in der Antike bekannt.
Das ätherische Öl der Krauseminze enthält unter anderem Carvon, Cineol, Cymol, Caryophyllen, Jasmon, Limonen, Menthofuran, Octanol und Pinen. Die Krauseminze wirkt antiseptisch, auswurffördernd, blähungswidrig, durchblutungsfördernd, Gallefluss fördernd, krampflösend, schmerzstillend und verdauungsfördernd. Da die Pflanze kein Menthol enthält wird sie auch gut von Kindern vertragen. In der Regel wird das Kraut der Krauseminze als Teezubereitung eingenommen oder das sehr stark verdünnte ätherische Öl. Bei Erkältungskrankheiten kann man das ätherische Öl verdampfen und inhalieren. Weiterhin findet es Anwendung bei Atemwegsinfekten, Magen-, Darm- und Gallebeschwerden und bei Schleimhautentzündungen. Krauseminze findet auch in homöopathischer Zubereitung Verwendung. In der Aromatherapie wird das ätherische Öl unter anderem mit Wasser in der Duftlampe verdampft. Hier bewirkt es eine klare Sicht und kann eine lebensbejahende Einstellung fördern. Äußerliche Anwendung findet es in Brustbalsamen sowie Einreibungen bei rheumatischen Beschwerden.
Die Krauseminze wird hauptsächlich zur Gewinnung des ätherischen Öls angebaut. Dieses wird zum Aromatisieren von Mundwässern, Zahnpasten und Kaugummis verwendet. Auch die Parfümindustrie benutzt es als Duftkomponente.
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