Krauseminze in der Natur und Heilkunde

Frische Kräuter im Blumentopf am Balkon

Merkmale, Standorte, Inhaltsstoffe und Verwendung der Krauseminze als Heilmittel

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  • von Paradisi-Redaktion

Die Krauseminze ist eine Duft-, Gewürz-, und Heilpflanze, sie war schon in der Antike bekannt; die Pflanze ist reich an ätherischem Öl.

Die Krauseminze heißt mit botanischem Namen Mentha spicata und gehört zu der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Volkstümlich kennt man sie auch unter den Namen

  • Ährenminze
  • Bachminze
  • Frauenminze
  • Grüne Minze
  • Grüne Rossminze und
  • Römische Minze.

Merkmale

Die mehrjährige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von bis zu sechzig Zentimetern. Der meist kahle, vierkantige und aufrecht wachsende Stängel ist oft rötlich angelaufen. Vereinzelt bilden sich lanzettliche Laubblätter, deren Rand gesägt bis gezahnt ist.

Die Blütezeit ist von Juli bis September, dann erscheinen die lilafarbenen Blüten, die in Ähren stehen. Beim zerreiben der Blätter entsteht ein ganz charakteristischer Duft der sich deutlich von dem der Pfefferminze unterscheidet.

Standorte

Vermutlich stammt die Krauseminze aus dem

selten kommt sie in Europa verwildert vor. Sie wird fast ausschließlich zu kommerziellen Zwecken gezüchtet. Weitere Anbaugebiete sind in

Die eher anspruchslose Krauseminze gedeiht in fast jedem Kräutergarten. Sie bevorzugt

  • einen humosen, kalkhaltigen, nährstoffreichen, feuchten Boden und
  • einen halbschattigen Standort.

Sie ist winterhart und wuchsfreudig, man kann sie auch in Töpfen ziehen.

Inhaltsstoffe

Das ätherische Öl der Krauseminze enthält unter anderem

  • Carvon
  • Cineol
  • Cymol
  • Caryophyllen
  • Jasmon
  • Limonen
  • Menthofuran
  • Octanol und
  • Pinen.

Medizinische Verwendung

Wirkung

Krauseminze mit anderen Kräutern in Topf
Die Krauseminze besitzt eine Vielzahl an Eigenschaft - sie wirkt antiseptisch und verdauungsfördernd

Die Krauseminze wirkt

Da die Pflanze kein Menthol enthält, wird sie auch gut von Kindern vertragen.

Anwendungsart und Anwendungsgebiete

In der Regel wird das Kraut der Krauseminze

  • als Teezubereitung eingenommen oder
  • das sehr stark verdünnte ätherische Öl.

Anwendungsgebiete

Bei

kann man das ätherische Öl verdampfen und inhalieren. Weiterhin findet es Anwendung bei

  • Atemwegsinfekten
  • Magen-, Darm- und
  • Gallebeschwerden und bei
  • Schleimhautentzündungen.

Krauseminze findet auch

Verwendung. In der Aromatherapie wird das ätherische Öl unter anderem mit Wasser

Hier bewirkt es eine klare Sicht und kann eine lebensbejahende Einstellung fördern. Äußerliche Anwendung findet es in Brustbalsamen sowie Einreibungen bei

Die Krauseminze wird hauptsächlich zur Gewinnung des ätherischen Öls angebaut. Dieses wird zum Aromatisieren von Mundwässern, Zahnpasten und Kaugummis verwendet. Auch die Parfümindustrie benutzt es als Duftkomponente.

Grundinformationen zur Krauseminze

  • Krauseminze in der Natur und Heilkunde

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Kräutervielfalt © Tapetenwechsel - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: aromatic herbs in a mortar © wiedzma - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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