31. August 2009
Was die meisten Menschen nicht vermuten würden ist, dass die Gartenbohne auch zu Heilzwecken genutzt werden kann.
Zu ihren Hauptbestandteilen gehören unter anderem Aminosäuren, Hemicellulosen und Mineralstoffe.
Zur medizinischen Verwendung kommen die Samen und die Hülsen der Samen. Die Bohne hilft bei Nierenleiden, rheumatischen Beschwerden, bei Hautjucken, Ausschlägen und Ekzemen, bei Blasenbeschwerden, bei Ödemen und Wassersucht, sie kann den Blutzucker und Bluthochdruck senken. In der Regel werden die getrockneten Bohnenhülsen als Teezubereitung eingenommen. Bei Ödemen infolge von Herz- oder Nierenerkrankungen soll der Tee nicht angewendet werden. Bohnenschalen sind auch in Fertigarzneien enthalten, hier vorwiegend in Blasen- und Nierentees.
Als Nahrungsmittel ist die Bohne ein hervorragender Eiweißlieferant und lässt sich durchaus mit Fleisch vergleichen. Sie kann als Beilage serviert werden oder ist eine leckere Einlage für Suppen und Eintöpfe. Viele leckere Rezepte lassen sich finden.
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