Bärlauch

Der würzige und edle Waldknoblauch ist vor allem als frisches Gewürz sehr beliebt und schmackhaft

Der Bärlauch, auch Waldknoblauch genannt, wächst in ganz Europa und wird meist als Gewürz verwendet. Er findet Anwendung bei Bluthochdruck, Magen-Darm-Problemen oder Arteriosklerose, in Form vom frischen Blättern, Tee oder einer Tinktur.

Nahaufnahme Bärlauch Blüten
bärlauch © Oswald Kunstmann - www.fotolia.de

Systematische Einteilung

  • Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
  • Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
  • Unterfamilie: Lauchgewächse (Allioideae)
  • Tribus: Allieae
  • Gattung: Lauch (Allium)
  • Art: Bärlauch

Bärlauch hat grüne Stängel mit weißen Blüten, die wie ein Stern aussehen. Er hat Ähnlichkeit mit dem Maiglöckchen und darf damit keinesfalls verwechselt werden. Der Bärlauch ist eine Heilpflanze und wird in der Küche als Gewürz, aber auch in der Naturheilkunde verwendet.

Aufgrund seines Geschmacks und seiner Wirkungsweise vergleicht man den Bärlauch oft mit dem Knoblauch.

Medizinische Verwendung

Anwendungsgebiete

Bärlauch wirkt gegen

Die Blätter des Bärlauchs wirken dabei antibiotisch und entzündungshemmend und sind reich an Vitamin C.

Anwendungsart

Bärlauch kann auf verschiedene Art und Weise angewendet werden. Frische Bärlauchblätter kann man

  • pur essen.

Man kann den Bärlauch jedoch auch zum

verwenden.

Zusätzlich kann der Bärlauch

  • in Form einer Tinktur
  • als Tee oder
  • getrocknet

verwendet werden. Der Tee wird aufgrund des gewöhnungsbedürftigen Geschmacks jedoch nur selten verwendet. Getrockneter Bärlauch verliert einen Großteil seiner Wirkstoffe, so dass in den Monaten, in denen kein frischer Bärlauch wächst, besser eine Tinktur verwendet werden sollte.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zu Bärlauch

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