Logopäden

Versuchen die Kommunikationsfähigkeit bei Menschen mit Sprachschwierigkeiten zu verbessern

Logopäden behandeln Menschen, die unter einer Sprach-, Sprech-, Schluck- oder Hörstörung leiden. Diese führt häufig zu Kontaktschwierigkeiten und zur Vereinsamung. Ohne eine Therapie bleiben die Betroffenen für ihr weiteres Leben beeinträchtigt.

Kleines Mädchen in Klassenraum vor Tafel, darauf steht ABC
first day of school © Wojciech Gajda - www.fotolia.de

Die Logopädie ist eine medizinisch-therapeutische Fachdisziplin, die sich mit der Stimmheilkunde beschäftigt. Logopäden sind keine Ärzte, sondern haben ihr Wissen in einer Ausbildung erlangt.

Fachgebiete

Die Logopädie beschäftigt sich mit Menschen jedweden Lebensalters immer dann, wenn

vorliegen. Aber auch für

ist sie das richtige Fachgebiet. Sie tritt überall dann ein, wenn durch diese Problematiken die Kommunikationsfähgkeit des Menschen geschädigt oder unterbunden ist und wieder hergestellt werden muss.

Aufgaben

In Theorie und Praxis beschäftigt sie sich mit

Sie schließt aber auch Lehre und Forschung auf dem Gebiet

  • Stimme
  • der Stimmstörungen, und
  • der Sprache

mit ein.

Patientengruppen

Zu den häufigsten Patienten der Logopädie gehören Kinder und ältere Menschen.

Ältere Menschen sind häufig durch Schlaganfälle in ihrer Sprechfunktion gestört. Die Logopädie kann mit Hilfe spezieller Übungen dazu beitragen, dass sich die Sprachfähigkeit einen Teil weit wieder regeneriert. Auch Unfallopfer benötigen diese Hilfestellung häufig.

Bei Kindern kann es schon im Kleinkindalter zu Entwicklungsstörungen oder -verzögerungen der Sprachfähgkeit wie z.B. das Stottern kommen. Wird der Logopäde rechtzeitig und konsequent aufgesucht, so können diese Defizite oftmals vollständig aufgeholt und nachhaltig kuriert werden.

Ausbildung und Weiterbildungsmöglichkeiten

Um eine Ausbildung zum Logopäden oder zur Logopädin beginnen zu können, muss man das bestandene Abitur nachweisen. Die Ausbildung ist in der Regel dreijährig, es sind aber auch länger dauernde Ausbildungswege bekannt. Sie erfolgt in einer Logopädie Praxis mit einem theoretischen Teil in der Berufsfachschule.

Bevor man sich als Logopäde selbständig machen kann, sind umfangreiche zusätzliche Qualifikationen und Berufserfahrung notwendig.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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