Heilpraktiker

Anwender von Naturheilverfahren

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion
Ärztin sitzt am Laptop mit schwangerer Patientin im Behandlungsraum
Doctor and pregnant woman in office © Monkey Business - www.fotolia.de

Heilpraktiker dürfen ihre Heilverfahren ausüben, ohne über eine ärztliche Approbation zu verfügen. Sie nutzen die natürlichen Abwehrkräfte des Menschen, indem sie das Zusammenspiel von Seele, Geist und Körper berücksichtigen und es positiv beeinflussen.

Werbung

Die Berufsbezeichnung des Heilpraktikers ist in Deutschland geschützt. Sie darf nur dann geführt werden, wenn die Personen nach dem Deutschen Heilpraktikergesetz eine staatliche Erlaubnis besitzen, die die Heilkunde auszuführen. Heilpraktiker besitzen keine ärztliche Approbation. Sie üben ihren Beruf eigenverantwortlich aus und zählen zu den Freien Berufen.

Für den Heilpraktiker gibt es keine staatliche Prüfung, jedoch eine so genannte Amtliche Überprüfung, die sicherstellen soll, das er keine Gefahr für die Gesundheit seiner Patienten darstellt. Der Wissensstoff, der zur Überprüfung ansteht, umfasst sowohl Bereiche der Medizin als auch fachliche Kenntnisse und Naturheilkunde. So werden zum Beispiel Kenntnisse der Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen geprüft, aber auch die allgemeine Krankheitslehre und Wissen zur Notfall-Erstversorgung. Dabei besteht die Heilpraktiker-Prüfung aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Das Heilpraktikergesetz (HeilprG) stellt den gesetzlichen Rahmen für die Zulassung von Heilpraktikern. Die Bezeichnung "Heilpraktiker" ist bei Berufsausübung zwingend zu führen, und weist darauf hin, dass es sich beim Anbieter nicht um einen Arzt handelt. Heilpraktiker arbeiten oftmals eng mit Ärzten und Psychologen zusammen. Zumindest obliegt ihnen jedoch die große Verantwortung, ihre Patienten an diese Kollegen zu überweisen, wenn ein klar erkennbares Krankheitsbild vorliegt, das mit heilpraktischen Methoden allein nicht mehr therapierbar ist.

Viele Patienten suchen den Heilpraktiker auf, weil sie Vorbehalte gegen die herkömmliche Schulmedizin haben, oder ihnen diese nicht weiter helfen konnte. Speziell bei chronischen Leiden bietet der Heilpraktiker dann eine Option. Viele größere und kleinere Leiden können vom Heilpraktiker therapiert und ausgeheilt werden, oftmals unter Einsatz natürlicherer und pflanzlicher Mittel und mit Verzicht auf zu starke Medikation.

Themenseite teilen

Grundinformationen zu Heilpraktikern

Allgemeine Artikel zu Heilpraktikern

Anwendung, Funktion und Durchführung verschiedener alternativer Heilmethoden

Anwendung, Funktion und Durchführung verschiedener alternativer Heilmethoden

Die Wirksamkeit zahlreicher naturheilkundlicher Verfahren wird von Schulmedizinern angezweifelt. Dennoch ist die Alternativmedizin weiterhin sehr beliebt. Vor- und Nachteile weniger bekannter Diagnose- und Heilverfahren haben wir für Sie zusammengefasst.

  • 945 Lesungen
  • 2.5 von 5 Sternen
Die Chakrenlehre - Harmonie für Körper und Geist

Die Chakrenlehre - Harmonie für Körper und Geist

Wenn ein Chakra im menschlichen Körper blockiert ist, können physische als auch psychische Beschwerden auftreten. Ansprechpartner ist in solchen Fällen der Heilpraktiker.

  • 915 Lesungen
  • 2.5 von 5 Sternen

Verwandte Themen