Jeder Mensch muss eine bestimmte Menge an Wasser aufnehmen, damit der Körper perfekt arbeiten kann. Da es bei Sportlern durch intensives Schwitzen zu einem vermehrten Flüssigkeitsverlust kommt, werden diese entsprechend mehr trinken. Bei der Getränkeauswahl ist Sorgsamkeit geboten, denn falsches Trinken kann zu Leistungseinbußen führen.
Über die Hälfte des menschlichen Körpers besteht aus Wasser. Nur ein ganz geringer Teil davon entsteht durch Stoffumwandlungsprozesse, die Tag für Tag im Körper ablaufen. Der Rest des Wassers muss dem Körper von außen zugeführt werden. Dies sind 2 bis 3 Liter täglich. Knapp ein Liter Flüssigkeit ist in der täglichen Nahrung enthalten, die der Mensch zu sich nimmt. Fast doppelt so viel stammt aus Getränken.
Nicht jeder Mensch hat denselben Bedarf an Flüssigkeit. Kinder benötigen aufgrund ihrer Körpergröße weniger Wasser. Erwachsene können auf die Zufuhr von mindestens 2 Litern Wasser nicht verzichten, da es ansonsten zu Mangelerscheinungen kommt.
Insbesondere alte Menschen vergessen das regelmäßige Trinken. Wichtig ist, dass sie hierzu immer wieder animiert werden. Am einfachsten funktioniert das, wenn ein Getränk in greifbarer Nähe steht.
Mit dem Trinken befriedigt der Körper einen Großteil seines Wasserbedarfs. Allerdings scheidet er diesen im Laufe des Tages wieder aus. Wie groß die ausgeschiedene Menge an Flüssigkeit ist, hängt von diversen Faktoren ab. Unter anderem können harntreibende Speisen und Getränke dafür sorgen, dass vermehrt Flüssigkeit ausgeschieden wird. Zum anderen nimmt die Wasserabgabe mit der körperlichen Belastung zu. Sie äußert sich in der vermehrten Schweißbildung.
Sportler haben daher einen besonders hohen Bedarf an Flüssigkeit. Je anspruchsvoller die sportliche Betätigung ist, desto mehr müssen sie trinken. Um diesen Prozess nicht ins Unendliche zu treiben, achten Sportler darauf, auf besonders harntreibende Speisen und Getränke zu verzichten. Hierzu gehören unter anderem große Mengen an Kaffee, Bier und anderen alkoholischen Getränken, aber auch einige Tees.
Hält der Sportler sich nicht an die empfohlene Menge bei der Flüssigkeitszufuhr, wird er relativ schnell Leistungseinbußen feststellen müssen. Doch nicht nur die Aufnahme von zu wenig Flüssigkeit ist schädlich. Auch das falsche Trinken kann den Körper des Sportlers belasten.
Insbesondere sollten die vor dem Training aufgenommen Getränke sorgfältig ausgewählt werden. Enthalten sie beispielsweise zu viel Zucker oder Säure, reagiert der Körper mit Sodbrennen. Die sportliche Betätigung kann zur regelrechten Qual werden.
Grundsätzlich ist es wichtig, dass die Flüssigkeitszufuhr über den Tag relativ gleichmäßig verteilt erfolgt. Im Speziellen entscheidet über die Menge und die Getränkeauswahl allerdings der individuelle Tagesrhythmus des Sportlers. Aus diesem Grunde ist es schwierig, einheitliche Empfehlungen für das Trinken zu geben. Sie sollten lediglich als grobe Richtlinie betrachtet werden.
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