20. Juli 2009
Schwarzer Hautkrebs äußert sich durch verschiedene Merkmale. Die Diagnose stellt ein Hautarzt.
Patienten mit einem schwarzen Hautkrebs haben einen Pigmentfleck, der sich im Gegensatz zu harmlosen Hautveränderungen anders darstellt. Der Fleck ist unsymmetrisch, wächst meist in eine Richtung und wächst dabei in die gesunde Haut hinein. Der Fleck kann unterschiedlich gefärbt sein: von rötlich bis hin zu schwarz. Charakteristisch für einen schwarzen Hautkrebs ist, dass der Fleck an Größe zunimmt. Einige bösartige Hauttumoren wachsen auch nach oben, so dass sie nicht nur zu sehen sondern auch zu fühlen sind.
Im Bereich des Hautkrebses juckt die Haut und blutet leicht.
Schwarzer Hautkrebs kann sich im gesamten Bereich der Haut bilden, selten findet man ihn zum Beispiel auch in einem Auge.
Spezialist für die Diagnostik eines schwarzen Hautkrebses ist der Dermatologe, der Hautarzt. In vielen Fällen kann der Hautarzt die Diagnose bereits aufgrund des Aussehens der Hautveränderung stellen. Dazu nimmt er sich die so genannte ABCDE-Regel zu Hilfe. Diese Regel beschreibt den Hautkrebs nach Form, Farbe, Größe und Symmetrie. Allgemein kann gesagt werden, dass der Hautarzt die Diagnose mit hoher Sicherheit stellen kann, je mehr Punkte von dieser Regel erfüllt werden.
Zusätzlich untersucht der Arzt die Hautveränderung jedoch noch eingehend unter einer Lampe, um andere Hauterkrankungen ausschließen zu können.
Zur eindeutigen Diagnosestellung wird die Hautveränderung mit dem Tumor entfernt und im Labor unter einem Mikroskop auf Krebszellen untersucht. Wird hier ein schwarzer Hautkrebs diagnostiziert, konnte der Diagnosenverdacht des Hautarztes bestätigt werden.
Um das Ausmaß der Erkrankung feststellen zu können, erfolgen weitere Untersuchungen. Dem Patienten wird beispielsweise Blut abgenommen.
Vermutet der Arzt bereits Metastasen, müssen weitere Untersuchungen wie zum Beispiel eine Röntgenuntersuchung oder eine Szintigrafie der Knochen durchgeführt werden.
Wenn alle Untersuchungsergebnisse vorliegen, kann der Arzt beurteilen, in welchem Krankheitsstadium sich der Patient befindet. Im ersten Krankheitsstadium konnten noch keine Metastasen oder geschwollene Lymphknoten festgestellt werden. Im zweiten Stadium sind zwar noch keine Metastasen zu finden, jedoch sind die Lymphknoten bereits in Mitleidenschaft gezogen. Im dritten und letzten Krankheitsstadium konnten Metastasen diagnostiziert werden.
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Von P Neeser das Buch Hautkrebs : Tonbildschau.
