Mittwoch 15.02.2012 07:10

28. Dezember 2007

Röteln Artikel

Röteln: frühe Impfung gegen die Kinderkrankheit ist wichtig

Von R. Bachmann

Röteln gehören zu den Kinderkrankheiten. Neben den typischen roten Flecken (Rötelnexanthem) tritt meist auch leichtes Fieber und eine Lymphknotenschwellung auf.

Komplikationen sind selten und treten verstärkt mit zunehmenden Erwachsenenalter auf. Desto älter der Patient bei einer Infektion mit Röteln ist, desto größer ist die Gefahr einer Komplikation. So kann es zu Rheuma oder Herzproblemen kommen. Eine äußerst seltene Komplikation ist eine Enzephalitis.

Risikogruppe Schwangere

Richtig gefährlich können Röteln ungeborenen Kindern werden. Von daher ist die größte Komplikation im Zusammenhang mit Röteln eine Infektion schwangerer Frauen mit dem Rötelvirus. Vor allem in der Frühschwangerschaft kann eine Rötelninfektion fatale Folgen haben: In den ersten sechs Schwangerschaftswochen führt eine Rötelninfektion in 65% der Fälle zur Erkrankung des Ungeborenen. Die Folgen reichen von Fehlbildungen der Augen, Ohren und des Herzens bis zu Fehlbildungen des Gehirns. Es kann zu schweren Organschäden kommen. Mit fortschreitender Schwangerschaft sinkt das Risiko der Erkrankung.

Impfungen zur Prävention

Aus dieser Problematik heraus wird heute von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen alle Kinder gegen Röteln impfen zu lassen. Besonders dringend sollte dies den Eltern von Mädchen ans Herz gelegt werden. Im Alter von dreizehn oder vierzehn Jahren sollte unbedingt der Röteltiter, ein Bluttest der Auskunft über die Antikörper im Blut gibt, überprüft werden und dann entsprechend eine Impfung durchgeführt werden.

Darüber hinaus sollte jede Frau mit Kinderwunsch noch einmal einen Röteltiter bestimmen lassen und dann entsprechend reagieren. Die Bestimmung des Röteltiters gehört auch mit zur Schwangerenvorsorge, nur ist wenn eine Schwangerschaft besteht keine Impfung mehr möglich.

Behandlungsmöglichkeiten im Falle einer Infektion

Erkrankt eine Schwangere an Röteln, kann durch die möglichst rasche Gabe von speziellen Antikörperpräparaten in vielen Fällen noch das Schlimmste verhindert werden, dies muß aber innerhalb von zwei bis maximal acht Tagen nach dem möglichen Rötelnkontakt erfolgen um die Erkrankung abzufangen oder zumindest die Inkubationszeit zu verlängern. Tritt erst einmal der Hautausschlag oder ein anderes Symptom der Erkrankung auf, dann kann überhaupt nichts mehr getan werden.

QUELLENANGABEN

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LESERMEINUNGEN (1)

Meine Zustimmung

Ich kann auch nur Raten, unbedingt eine Rötelnimpfung durchführen zu lassen. Als meine Mutter mit mir schwanger war bekam sie im 7. Monat Röte...

  • Lesermeinung von Horst
  • 21.05.08 11:49

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Diagnose, Krankheitsbild und Symptome von Röteln

Diese Virusinfektion kann Kinder und Erwachsene treffen und geht mit Ausschlag einher.

Diagnose, Krankheitsbild und Symptome von Röteln

Ursache und Verlauf der Rötelnerkrankung

Im Regelfall bereitet eine behandelte Rötelinfektion keine schwerwiegenden Komplikationen.

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Behandlung, Therapie und Vorsorge von Röteln

Röteln werden symptomatisch behandelt. Gegen die Erkrankung wird eine Schutzimpfung vorgenommen.

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