Röteln

Kinderkrankheit und Gefahr während der Schwangerschaft

Die Virusinfektion wird durch Speicheltröpfchen übertragen. Die Kinderkrankheit verläuft bei Kindern und Jugendlichen in der Regel harmlos. Bei Erwachsenen kann es aber, vor allem während der Schwangerschaft, zu Komplikationen kommen.

Blonder Junge weint, Hand eines Erwachsenen auf seiner Stirn
Sick child © soupstock - www.fotolia.de

Röteln zählen zu den Kinderkrankheiten, da eine Ansteckung mit dem Rötelnvirus meist im Kindesalter erfolgt. Aber auch Jugendliche und Erwachsene, die noch keine Antikörper in sich tragen, können Röteln bekommen.

Impfschutz sorgt für sinkende Ansteckungszahlen

Wie bei anderen Kinderkrankheiten bedeutet die Infizierung mit Röteln eine lebenslange Immunität. Heutzutage werden viele Kinder gegen Röteln geimpft. Aus diesem Grund sinken die jährlichen Neuansteckungen.

Insbesondere für schwangere Frauen bzw. für deren Ungeborene können Röteln gefährlich werden. Daher sollten ungeimpfte Frauen, die als Kind nicht an Röteln erkrankt waren, vor einer Schwangerschaft unbedingt die Impfung nachholen. Erkrankte Kinder sollten die Nähe von Schwangeren meiden.

Übertragung

Röteln sind hochansteckend und werden durch Tröpfcheninfektionen übertragen. Die Inkubationszeit beträgt ca. 11-21 Tage, wobei eine Ansteckung aber schon eine Woche vor Ausbruch der Krankheit und noch bis zu fünf Tage nach Abklingen erfolgen kann.

Symptome und Begleiterscheinungen

Die ersten und oft einzigen Anzeichen von Röteln sind die typischen kleinen hellroten Flecken, die sich vom Kopf über den ganzen Körper ausbreiten können. Begleiterscheinungen können

Behandlung

sein. Bei vielen Kindern verlaufen Röteln aber auch unbemerkt.

Da Röteln die Kinder selten beeinträchtigen, ist eine Behandlung nicht notwendig. Jedoch sollten die Kinder aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr 1-2 Wochen zu Hause bleiben. In Ausnahmefällen können Röteln von bakterielle Entzündungen oder Gehirnentzündungen begleitet werden, die behandelt werden müssen.

Bei Mädchen, die während oder nach ihrer Pubertät an Röteln erkranken, können Gelenkschwellungen oder -schmerzen auftreten.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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