22. Oktober 2009
Pilzinfektionen werden mit speziellen Medikamenten behandelt. Vielen Pilzerkrankungen kann man vorbeugen.
Konnte der Arzt eine Infektion mit Pilzen diagnostizieren, verordnet er entsprechende Medikamente, so genannte Antimykotika. Je nachdem, wo sich der Pilz befindet, gibt es entsprechende Präparate in Form von Salben, Cremen, als Tabletten oder Scheidenzäpfchen.
Viele Pilzinfektionen treten im Zusammenhang mit einem angegriffenen Immunsystem auf. Man sollte sich daher zur Vorbeugung einer Pilzerkrankung gesund und vitaminreich ernähren.
Grunderkrankungen wie Diabetes oder HIV sollten konsequent behandelt werden.
Übertriebene Intimhygiene ist oft die Eintrittspforte für Krankheitserreger. Auch parfümhaltige Intimwaschmittel können zu aggressiv für die empfindliche Schleimhaut sein. Waschen mit klarem Wasser ist in der Regel ausreichend.
Nach dem Duschen sollte man sich gründlich abtrocknen. Dabei sollten auch etwaige Hautfalten nicht vergessen werden, da sich hier gerne ein Pilz ansiedelt. Zum Abtrocknen sollte jeder sein eigenes Handtuch verwenden.
Auch die Kleidung sollte regelmäßig gewechselt werden. Am besten eignet sich Baumwollunterwäsche, da diese heißer gewaschen werden kann als synthetische Unterwäsche. Zudem ist Baumwolle in der Regel auch atmungsaktiver und somit gesünder für den Körper.
Um Fußpilz zu vermeiden, sollte man in Schwimmbädern niemals barfuß laufen. Beim Schuhkauf sollten auch grundsätzlich die Socken anbehalten werden, wenn neue Schuhe probiert werden.
Um keine Keime vom Darm in die Scheide zu befördern, sollten Frauen sich nach dem Stuhlgang immer von vorne nach hinten säubern, niemals umgekehrt.
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