22. Oktober 2009
Pilzinfektionen können sich an verschiedenen Stellen des menschlichen Körpers bilden. Die Diagnose stellen dementsprechend verschiedene Arztgruppen.
Pilze können sich sowohl auf der Oberfläche der Haut als auch selten in den Organen des Menschen ansiedeln. Meistens findet man sie jedoch in Hautfalten, auf den Nägeln, am Haaransatz sowie auf Schleimhäuten.
Bekannte Pilzinfektionen sind zum Beispiel der Fußpilz, der Scheidenpilz und der Nagelpilz.
Pilzinfektionen verursachen unterschiedliche Symptome wie Juckreiz, Rötungen, teilweise übel riechenden Ausfluss aus der Scheide, schuppende Haut, verdickte Hautoberfläche, Brennen, weißliche Beläge an der Schleimhaut, Schmerzen usw.
In einigen Fällen kann der Arzt den Pilz alleine durch Blickdiagnose erkennen. Je nachdem, wo sich der Pilz befindet, findet die Diagnostik beim Hausarzt, einem Hautarzt, beim Gynäkologen oder Urologen statt.
Eine sichere Diagnose kann durch Untersuchung einer Gewebeprobe bzw. eines Abstriches erfolgen. Der Arzt entnimmt dazu Hautschuppen, Haare oder einen Abstrich vom Pilz und schickt die Probe in ein Labor. Dort werden Pilzkulturen angelegt, die dann unter dem Mikroskop untersucht werden.
Einige Pilzarten können auch unter einer speziellen Lampe diagnostiziert werden, die die Hautstelle mit der Pilzinfektion in bestimmtem Licht darstellt.
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