Die Japanische Enzephalitis tritt am häufigsten in Ost- und Südostasien auf. Bei der JE handelt es sich um eine Tropenkrankheit, die durch das Japan B-Enzephalitis-Virus ausgelöst wird. Vögel, Reptilien und Fledermäuse können dieses auf den Menschen übertragen. Typische Krankheitssymptome sind hohes Fieber, Schüttelfrost und Erbrechen.
Als Japanische Enzephalitis bezeichnet man eine Tropenkrankheit, die von Viren verursacht wird. Sie kommt vor allem in Ostasien und Südostasien vor.
Bei der Japanischen Enzephalitis handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die Entzündungen im zentralen Nervensystem auslöst. Davon ist vor allem das Gehirngewebe betroffen. Bei der Tropenkrankheit wird das Virus durch Stechmücken übertragen, die in den feuchten Landschaften von Südostasien beheimatet sind.
Obwohl die Krankheit als Japanische Enzephalitis bezeichnet wird, kommt sie keineswegs nur in Japan vor, sondern in vielen ländlichen Gebieten Südostasiens. Besonders betroffen sind dabei Länder wie Vietnam und Thailand, da die Stechmücken in den ausgedehnten Wasserlandschaften perfekte Bedingungen für ihre Brutstätten vorfinden. Vor allem während der Monsunzeit kommt es immer wieder zu Epidemien.
Verursacht wird die Japanische Enzephalitis von dem Japanische-Enzephalitis-Virus (JEV). Dabei handelt es sich um ein Arbovirus, welches zu den Flaviviridae gezählt wird. Darüber hinaus gibt es auch verschiedene Subtypen des Virus. Durch eine Vielzahl von Flaviviren kann es beim Menschen zum Ausbruch einer Enzephalitis kommen. Die Inkubationszeit bei der Japanischen Enzephalitis beträgt etwa 5 bis 15 Tage.
Die Symptome der Tropenkrankheit verlaufen häufig mild oder asymptomatisch. Bei Kindern oder älteren Menschen kann es jedoch auch zu einem schweren Verlauf kommen. Zu den typischen Beschwerden gehören Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, ein steifer Nacken sowie Übelkeit und Erbrechen.
Wird das zentrale Nervensystem von dem Virus befallen, kommt es im weiteren Verlauf zu Bewusstseinstrübungen, Reflexstörungen, Krämpfen und Lähmungen. In besonders schweren Fällen kann sogar der Tod innerhalb von einer Woche eintreten. Aber auch nach einer Erholung besteht die Gefahr von schweren, zurückbleibenden Schäden.
Bislang gibt es kein wirksames Medikament gegen die Japanische Enzephalitis. Daher ist nur eine Behandlung der Symptome möglich. Neben Bettruhe, werden beruhigende und schmerzlindernde Arzneimittel verordnet. Es ist aber möglich der Krankheit durch eine Impfung vorzubeugen.
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