21. Oktober 2009
Die Ursache einer Hodenentzündung sind meist Krankheitskeime. Meist kann eine Orchitis gut behandelt werden.
Die Erreger einer Hodenentzündung sind meist Bakterien oder Viren. Die Krankheitskeime gelangen zum Beispiel über das Blut in den menschlichen Körper. Eine Hodenentzündung kann auch die Folge einer starken Gewalteinwirkung auf den Hoden sein. Dies stellt jedoch eher die Ausnahme dar.
Meistens tritt die Hodenentzündung jedoch in Verbindung mit einer Grunderkrankung auf. In sehr vielen Fällen ist dies die Krankheit Mumps. Wenige Tage, nachdem diese Krankheit ausgebrochen ist, verspürt der Patient die Symptome der Hodenentzündung. Die Hodenentzündung stellt eine Komplikation der Mumpserkrankung dar.
Auch die Windpockenerreger können eine Hodenentzündung auslösen.
Eine bakterielle Hodenentzündung kommt wesentlich seltener vor als eine viral bedingte. Hier eitert der Hoden oftmals auch. In der Regel hat der Patient eine Grunderkrankung wie eine Prostataentzündung. Die Bakterien, die die Prostataentzündung verursacht haben, gelangen dann durch die Harnröhre in den Hoden und verursachen hier die akute Hodenentzündung. Die Bakterien können jedoch auch über die Blutbahn in den Hoden gelangen, wenn der Patient zum Beispiel an Scharlach erkrankt ist. Eine bakterielle Hodenentzündung kann unter anderem auch bei der Geschlechtskrankheit Gonorrhoe auftreten.
Nur selten ist eine Autoimmunerkrankung schuld an der Hodenentzündung. Man spricht hier von einer chronischen Hodenentzündung. Der Körper bildet Antikörper gegen das eigene Hodengewebe und verursacht so die chronische Hodenentzündung, da die Zellen auf diese Weise im Laufe der Zeit vernichtet werden.
In vielen Fällen heilt die akute Hodenentzündung nach etwa sieben Tagen folgenlos ab. Kinder entwickeln dabei wesentlich weniger Komplikationen bzw. Spätfolgen der Krankheit als Erwachsene. Folge einer Hodenentzündung kann die Unfruchtbarkeit sein, besonders, wenn beide Hoden von der Erkrankung betroffen sind. Aus einer Hodenentzündung kann sich auch zusätzlich noch eine Nebenhodenentzündung entwickeln.
Die komplette Unfruchtbarkeit tritt jedoch eher selten als Folge der Hodenentzündung auf. Jedoch kommt hin und wieder eine verminderte Zeugungsfähigkeit vor, so dass Paare mit Kinderwunsch oftmals auf eine künstliche Befruchtung zurückgreifen müssen.
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