21. Oktober 2009
Eine Hodenentzündung äußert sich durch eine Schwellung und Schmerzen an den Hoden. Die Diagnose stellt meist der Urologe.
Ein Patient mit einer Hodenentzündung hat oftmals Fieber und eine gerötete und warme Haut im Bereich oberhalb des Hodensackes. Die Hoden sind geschwollen und bereiten dadurch oft starke Schmerzen. Die Hodenentzündung kann einseitig oder beidseitig auftreten. Durch die Schwellung ist der betroffene Hoden auch sehr empfindlich gegen Berührungen.
Sehr oft tritt die Hodenentzündung im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen, wie zum Beispiel der Kinderkrankheit Mumps auf.
Der Urologe kann die Diagnose Orchitis, eine Hodenentzündung, meist bereits stellen, wenn er sich den oder die betroffenen Hoden ansieht und abtastet. Der Hoden ist verhärtet, was der Arzt beim Abtasten feststellen kann. Zusätzlich wird dem Patienten Blut abgenommen. Die Entzündungswerte im Blut sind bei einer Hodenentzündung erhöht.
Oftmals wird der Hoden auch im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung betrachtet, um andere Erkrankungen ausschließen zu können. Auch eine Urinuntersuchung wird durchgeführt, um zum Beispiel einen Harnwegsinfekt ausschließen zu können.
Da die Hodenentzündung oftmals in Verbindung mit einer anderen Grunderkrankung steht, untersucht meist auch der Hausarzt den Patienten.
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