21. Oktober 2009
Die Hämochromatose ist eine Erbkrankheit. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt und behandelt, können die Patienten ein normales Leben führen.
Bei der Hämochromatose lagert sich Eisen in Organen des menschlichen Körpers, besonders in der Leber, ab. Im Körper der Patienten befindet sich zuviel Eisen, das der Körper nicht mehr verarbeiten kann. Die Erkrankung ist genetisch bedingt und wird somit vererbt. Die Hämochromatose stellt die häufigste Erbkrankheit dar.
Bei Männern wird die Erkrankung meist im Alter von zwanzig bis vierzig Jahren diagnostiziert, bei Frauen erst Jahre später nach den Wechseljahren. Frauen benötigen in jungen Jahren durch Schwangerschaften und die monatlichen Menstruationsblutungen wesentlich mehr Eisen als Männer, so dass das im Körper vorhandene überschüssige Eisen teilweise aufgebraucht werden kann und die Symptome erst später bemerkt werden.
Wird die Krankheit nicht erkannt, versterben die Patienten daran. Folge der Hämochromatose bzw. der Eisenablagerung in verschiedenen Organen sind Erkrankungen wie eine Leberzirrhose bzw. Leberkrebs, Diabetes mellitus, Herzerkrankungen usw.
Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt, haben die Patienten eine normale Lebenserwartung.
Beginnt eine Behandlung hingegen erst in dem Stadium, in dem sich schon Folgeerkrankungen wie eine Leberzirrhose gebildet haben, ist eine Heilung nicht mehr möglich.
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