Hämochromatose

Die Eisenspeicherkrankheit ist gekennzeichnet durch Müdigkeit, Leibschmerzen oder Unwohlsein

Eine Hämochromatose ist eine genetisch bedingte Störung des Eisenstoffwechsels. Auf Grund einer erhöhten Eisenaufnahme über den Darm kommt es zu einer Erhöhung des Körpereisengehalts. Dies kann wiederum zur Schädigung von zahlreichen Organen führen.

Erschöpfter Mann mit geschlossenen Augen fasst sich ins Gesicht
A young man that has an intense headache. © TheSupe87 - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Hämochromatose

Bei der Hämochromatose handelt es sich um eine Erkrankung, bei der es zu einer erhöhten Aufnahme von Eisen im Dünndarm kommt. Männer sind dabei weitaus häufiger als Frauen betroffen.

Krankheitsbild

Man unterscheidet zwischen der

  • primären Hämochromatose und der
  • sekundären Hämochromatose.

Während die erste Form genetisch bedingt ist, hat die zweite Form vor allem bestimmte Erkrankungen als Ursache.

Durch die Erkrankung kann der Gesamtkörpereisengehalt um das 15- bis 20-Fache des Normalwertes ansteigen, wodurch im Laufe der Zeit einige Organe wie zum Beispiel die Leber oder auch die Milz und das Herz geschädigt werden können. Die Hämochromatose äußert sich bei den meisten Patienten durch folgende mögliche Symptome:

Die Patienten

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose kann recht eindeutig anhand einer Blutuntersuchung stattfinden, wo dann insbesondere auf die Eisenwerte im Blut geachtet wird.

Die Therapie der Hämochromatose hat natürlich die Reduzierung bzw. Entleerung des Eisenspeichers als erstes Ziel. Dieses wird am besten durch die so genannte Aderlass-Therapie erreicht, in der der Patient in regelmäßigen Abständen Blut abgibt. Als Medikament kommt die Gabe von Deferoxamin in Frage, das ebenfalls der Eisenreduktion dient.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Hämochromatose

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