Gehirnhautentzündung

Die Meningitis oder Hirnhautentzündung ist eine Infektionskrankheit, die meist bei Kindern auftritt

Die Hirnhautentzündung, auch Meningitis genannt, ist eine gefährliche Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute, die durch verschiedene Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren ausgelöst werden kann. Symptome sind u.a. Fieber und Nackensteifigkeit.

3D Grafik männlicher Schädel mit rotem Gehirn
schädel mit gehirn © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Gehirnhautentzündung

Eine Hirnhautentzündung ist entweder eine Entzündung der Hirnhaut oder der Häute des Rückenmarks. Der medizinische Fachausdruck ist "Meningitis".

Entstehung

Sie kann von Viren oder Bakterien ausgelöst werden, aber auch aus dem Organismus selbst oder durch Strahlung entstehen. Der Erreger kann unter Umständen auch von Parasiten übertragen werden.

Symptome

sind Symptome der Hirnhautentzündung. Auch das Bewusstsein kann beeinträchtig werden, dann spricht man von einer "Meningoenzephalitis".

Behandlung und Folgen

Die durch Viren bewirkte Gehirnhautentzündung kann von selbst abheilen. Die bakterielle muss behandelt werden und zwar mit Antibiotika, weil sie sonst tödlich enden kann, da sich Eiterherde durch die Bakterien bilden. Dadurch entsteht auch die Gefahr einer Sepsis, also einer Blutvergiftung.

Auch können geistige Behinderungen zurückbleiben, weil das Gehirn geschädigt wurde.

Generell kann es zu Ödemen am Hirn kommen und das Gehirn anschwillen. Ein geschwächtes Immunsystem begünstigt eine Ansteckung.

Vor allem wenn Verdacht auf eine bakterielle Meningitis besteht, sollte der Betroffene sofort in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Hirnhautentzündung / Meningitis

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