Gebärmuttersenkung

Entsteht durch Schwäche des Beckenbodens nach Geburten oder bei Bindegewebsschwäche

Wenn die Gebärmutter nicht mehr durch die Muskulatur im Becken gehalten werden kann und nach unten rutscht, dann wird von einer Gebärmuttersenkung gesprochen. Als Beschwerden treten meistens ein Druckgefühl im Unterleib sowie Rückenschmerzen auf.

Frau hält die Hände vor ihre Hüfte, trägt rosa-grau-gestreifte Hotpants
Hands on stomach because of pain on white background © Marin Conic - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Gebärmuttersenkung

Eine Gebärmuttersenkung bedeutet, dass die Gebärmutter sich absenkt in Richtung Scheide.

Ursachen

Die Ursache für die Gebärmuttersenkung ist eine

Diese können die Gebärmutter nicht mehr in ihrer ursprünglichen Lage im kleinen Becken festhalten. Infolge

tritt sehr häufig eine Gebärmuttersenkung auf. Auch ein

der Frau sowie

  • schwere körperliche Arbeit

können diese Senkung negativ beeinflussen bzw. herbeiführen.

Symptome

Durch die Gebärmuttersenkung wird ein

  • unangenehmes Druckgefühl auf die Scheide

ausgelöst. Es können

  • erhebliche Störungen beim Wasserlassen

auftreten, die sogar zur

führen.

Erste wichtige Anzeichen für eine Gebärmuttersenkung sind ein

Behandlung

Die Schwäche dieser Gebärmuttermuskulatur kann durch gezieltes Beckenbodentraining gestärkt werden. Als eine vorübergehende Hilfestellung kann das Einlegen eines sogenannten Stützringes in die Scheide durchgeführt werden.

Dieser Eingriff kann ambulant in einer gynäkologischen Praxis durchgeführt werden. Eine nicht rechtzeitig behandelte Gebärmuttersenkung kann zu einem Gebärmuttervorfall führen. Bei einem Gebärmuttervorfall muss in den überwiegenden Fällen die Gebärmutter operativ entfernt werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Gebärmuttersenkung

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