11. April 2009
Die genauen Ursachen des Gebärmutterkrebses sind noch nicht bekannt. Wenn der Krebs frühzeitig erkannt wird, bestehen gute Heilungschancen.
Ärzte vermuten, dass das weibliche Geschlechtshormon Östrogen einen Einfluss auf die Entstehung von Gebärmutterkrebs hat. Je länger bzw. je höher die Konzentration dieses Hormons im Körper der Frau ist, desto höher ist ihr Gebärmutterkrebsrisiko. Mädchen, die besonders früh ihre erste Menstruation bekommen sowie Frauen, die besonders spät in die Wechseljahre kommen, haben somit ein erhöhtes Risiko an Gebärmutterkrebs zu erkranken. Die Östrogenkonzentration im Körper kann sich verstärken, wenn die Frau längere Zeit Östrogene in reiner Form (ohne Kombination mit Gestagenen) einnimmt.
Auch Erkrankungen wie hoher Blutdruck, starkes Übergewicht oder Diabetes mellitus sind Risikofaktoren für diese Krebserkrankung. Frauen, die bereits eine Brustkrebserkrankung hinter sich haben, sind ebenfalls gefährdet, auch an Gebärmutterkrebs zu erkranken.
Frauen, die bereits mindestens ein Kind geboren haben, sich regelmäßig körperlich bewegen, die Pille einnehmen und sich mit Sojaprodukten ernähren, haben hingegen ein wesentlich geringeres Risiko.
Wird der Krebs frühzeitig erkannt und kann noch vollständig entfernt werden, bestehen gute Heilungschancen. Wenn sich jedoch bereits Metastasen gebildet oder sich der Tumor weit ausgebreitet hat, verschlechtern sich die Überlebenschancen zusehends.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
10.09.11 | |
![]() | GEBäRMUTTERKREBS |
19.07.11 | |
![]() | GEBäRMUTTERKREBS |
09.05.11 | |
![]() | GEBäRMUTTERKREBS |
18.04.11 | |
![]() | GEBäRMUTTERKREBS |
14.01.11 | |
![]() | GEBäRMUTTERKREBS |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Gebärmutterkrebs Forum


Das Fachbuch Gynäkologische Zytologie. Grundlagen und Praxis von Hans-E. Stegner und Hans Sachs.
